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Fritz Reiner

Von
Karl Schumann
Erschienen in der Printausgabe im
September 1962
Lesezeit ca.
Minuten

Das Foto zeigt einen strengen, energischen Herrn, dem man weder ansieht, dass er in den Siebzigern steht, noch dass er an exponierter Stelle mit Kunst zu tun hat. Autorität und Entschiedenheit gehen von ihm aus. „Er streckt den kleinen Finger aus, und die Hölle bricht los", aufs Wort glaubt man diesem bewundernden Ausspruch eines Bostoner Kritikers; hierin ist alles enthalten, was über Autorität, Temperament und Musikauffassung des ungarisch-amerikanischen Dirigenten Fritz Reiner zu sagen wäre.

Dem europäischen Hörer ist der weiland Chef des Chicagoer Symphony Orchestra — Fritz Reiner trat kürzlich von der Leitung des Orchesters zurück, wird aber weiterhin für Schallplattenproduktionen, insbesondere für Brahms- und Liszt-Auf nahmen mit Van Cliburn, zur Verfügung stehen — fast ausschließlich durch RCA-Platten ein Begriff für äußerste Präzision, expressionistische Ausdruckskraft und glutvoll-ekstatischen Klang geworden, so dass es kein überflüssiges Unterfangen bedeutet, Persönlichkeit, Werdegang und künstlerischen Rang des transozeanischen Maestro zu umreißen.

Fritz Reiner, am 19. Dezember 1888 in Budapest geboren, stand bereits vor dem ersten Weltkriege im Rufe einer Pultsensation. Der Schüler von Béla Bartók und Stefan Thoman besuchte die Musikakademie seiner Heimatstadt und studierte nebenbei Rechtswissenschaft. Als Chef der Oper in Laibach und als Leiter der Budapester Volksoper zog er das Augenmerk des anekdotenumwobenen Grafen Seebach, des Intendanten der Dresdener Hofoper, auf sich. Reiner trat 1914 als Königlicher Hofkapellmeister ans Pult der Dresdener Oper, wurde ein Bewunderer des in Leipzig residierenden Artur Nikisch, lebte sich in die Strauss-Tradition Dresdens ein und brach manche Lanze für die neue Musik.

In den zwanziger Jahren, als die Orchester der amerikanischen „Provinz" vielversprechende europäische Kapellmeister als Trainer und attraktive Chefs suchten, erging auch ein Ruf an den jungen Fritz Reiner. Das Cincinnati Symphony Orchestra brauchte einen jungen Mann mit einer starken Hand. Von 1922 bis 1931 leitete Fritz Reiner dort das Musikleben. In diesen Jahren festigte er sein Können zu souveräner Meisterschaft. Im Jahre 1929 wurde er amerikanischer Bürger; vier Universitäten verliehen ihm die Ehrendoktorwürde.

Die nächste Station Fritz Reiners: ein Lehramt am Curtis Institute of Music in Philadelphia, mit dem Auftrag, ein erstklassiges Studentenorchester heranzubilden. Seine prominentesten Schüler waren Leonard Bernstein, der heutige Chef der New Yorker Philharmonie, und Walter Hendl, später Reiners „zweiter Mann" in Chicago. Fritz Reiners internationaler Ruhm festigte sich durch Gastspiele in ganz Amerika und als Operndirigent an der Mailänder Scala und an der Londoner Covent Garden Opera.

Nach acht Jahren, 1939, berief ihn das Symphonieorchester von Pittsburgh; Reorganisation und Erziehung des Orchesters standen obenan, Reiners Ruf als Orchester-Trainer war schier sprichwörtlich geworden. „Welch ein Segen für die Oper!", kabelte Richard Strauss, als Reiner 1948 zum Leiter der Metropolitan Opera in New York berufen wurde. Er wählte „Salome" als Antrittsvorstellung und hatte den sensationellsten Erfolg seit Toscanini. Fünf Jahre lang stand Fritz Reiner dem weltberühmten Opernhaus vor; einige seiner Glanztaten, wie zum Beispiel seine „Carmen", sind auf Langspielplatten festgehalten worden.

Im Jahre 1953 bot man Fritz Reiner die Leitung des Chicago Symphony Orchestra an. Es gehörte damals zu den vier besten Orchestern der USA. Nach kurzer Zeit rühmte die amerikanische Musikkritik, das Orchester von Chicago sei ohnegleichen in den Staaten. Reiner hatte schwere Arbeit zu leisten. Drei Konzerte pro Woche — so hieß das Pensum während der Saison. Zwischendurch erschien Reiner als gefeierter Strauss-Interpret bei den Salzburger Festspielen und 1955 als Dirigent der „Meistersinger" in der wiedereröffneten Wiener Staatsoper.

Vor allem begann eine Periode fruchtbarster Arbeit für die Schallplattenproduktion. Es gibt kaum eine Stilepoche der Musik, der sich der Schallplatten-Dirigent Fritz Reiner verschlossen hätte. Am zahlreichsten sind Aufnahmen symphonischer Musik von Mozart, Haydn, Beethoven, Brahms, Ravel, Bartók, Mahler, Tschaikowsky und Richard Strauss. Es gibt Wagner-Platten unter Reiner, das Requiem von Verdi, eine brillante, rauschende Bearbeitung des „Rosenkavalier"-Walzers, Zeugnisse einer engen Zusammenarbeit mit den Pianisten Artur Rubinstein und Van Cliburn, eine geradezu klassische Einspielung der pompösen Ouvertüre solennelle von Tschaikowsky und faszinierende Szenen aus „Salome" und „Elektra". Bedauerlicherweise sind exemplarische Remer-Aufnahmen in Deutschland nicht im Handel: die von titaneskem Pathos getragene Aufführung von Beethovens Neunter oder die bis ins kleinste Detail ausgefeilte Aufnahme des „Don Quixote" von Strauss.

Fritz Reiners Auffassung des Dirigentenberufes spiegelt sich in seinen Anweisungen für junge Kollegen: „Der Dirigentenberuf verlangt mancherlei Eigenschaften, musikalischer und charakterlicher Art. Du musst angeborene Musikalität besitzen, ein unfehlbares Gehör und einen unerbittlichen Sinn für Rhythmus. Du musst Charakter und Technik der verschiedenen Instrumente kennen. Du musst die Technik der Instrumentation beherrschen wie ein Komponist. Du musst Sprachen können. Du musst über eine gründliche Allgemeinbildung verfügen und dich in anderen Künsten auskennen, in der Malerei, der Bildhauerei, der Dichtung. Du musst Autorität haben — und schließlich musst du von solcher Härte gegen dich sein, dass du unter allen Umständen um punkt 20 Uhr 15 am Pult stehst, ob nun ein Hurrikan oder ein Hochwasser ausgebrochen ist, ob ein Eisenbahnunglück geschehen ist oder ob dich die Grippe gepackt hat."

Was man bei den Proben nicht durch knappen, präzisen Schlag erreichen kann, zählt für Fritz Reiner nicht. Er hasst lange Erklärungen und schön geistige Reden. Dem Orchester hat man sich einzig durch die korrekte Intensität der Stabführung verständlich zu machen. Er drillt seine Schüler auf Schlagtechnik. Sein Ziel ist, den Adepten der Dirigierkunst so weit zu bringen, dass er sich vors Orchester stellt und ein neues Stück prima vista aufs korrekteste dirigiert, ohne auch nur ein einziges Mal mit erklärenden, kommentierenden oder anfeuernden Worten nachzuhelfen. Derlei wird heute als Wunderding bestaunt, im Grunde wird aber hier nichts anderes praktiziert als die manuelle Geschicklichkeit, die für die gute, alte Dirigiertradition das A und O gewesen ist.

Der Generation wie der Mentalität nach gehört Reiner zu den expressionistisch-romantischen Dirigenten, die das gewaltige Pathos, den exzessiven Klang, den dämonischen Ausbruch, die wildglühende Dynamik, die Elementarkraft des Rhythmus, das kühn modellierte Detail und den hochgespannten Ausdruck lieben. Als „moderne" Komponente kommt die unerbittliche Präzision hinzu, die Millimeterarbeit mit dem Orchester; als „altmodische" Komponente stellt sich die manuelle Virtuosität ein, die durch nichts zu erschütternde Souveränität des Kapell-Meisters im Sinne von Könnerschaft und Autorität.

So steht der Dirigent Fritz Reiner zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert, zwischen Nikisch und den Präzisionsfanatikern. Sein Sinn für das Orgiastische wie für das realistische Detail stempelt ihn zu einem der größten Strauss-Interpreten der Musikgeschichte; sein Gefühl für Form und Zucht lässt ihn Mozart wie Haydn ingeniös interpretieren; sein Intellekt und sein Stilempfinden machen ihn zu einem glühenden, beredten Anwalt der Moderne; seine unangekränkelte Beziehung zum gewaltigen Pathos erhebt ihn zum mitreißenden Interpreten Beethovens oder Brahms'; sein Raffinement der Orchesterbehandlung triumphiert bei Wagner, Ravel und Tschaikowsky; sein expressionistischer Grundzug macht ihn zu einem tiefschürfenden Interpreten Mahlers; seine technische Bravour unterwirft ihm den vielgliedrigen Apparat, der zu einer Opernaufführung nötig ist. Jede Remer-Aufnahme — leider ist nur ein Teil dieser Einspielungen diesseits des Ozeans zugänglich — zeugt davon, dass sich hier ein Dirigent ausdrückt, dem Glanz und Gloria, Technik und Geist, Gewissen und Würde seines Metiers gegeben sind.

Das Foto zeigt einen strengen, energischen Herrn, dem man weder ansieht, dass er in den Siebzigern steht, noch dass er an exponierter Stelle mit Kunst zu tun hat. Autorität und Entschiedenheit gehen von ihm aus. „Er streckt den kleinen Finger aus, und die Hölle bricht los", aufs Wort glaubt man diesem bewundernden Ausspruch eines Bostoner Kritikers; hierin ist alles enthalten, was über Autorität, Temperament und Musikauffassung des ungarisch-amerikanischen Dirigenten Fritz Reiner zu sagen wäre.

Dem europäischen Hörer ist der weiland Chef des Chicagoer Symphony Orchestra — Fritz Reiner trat kürzlich von der Leitung des Orchesters zurück, wird aber weiterhin für Schallplattenproduktionen, insbesondere für Brahms- und Liszt-Auf nahmen mit Van Cliburn, zur Verfügung stehen — fast ausschließlich durch RCA-Platten ein Begriff für äußerste Präzision, expressionistische Ausdruckskraft und glutvoll-ekstatischen Klang geworden, so dass es kein überflüssiges Unterfangen bedeutet, Persönlichkeit, Werdegang und künstlerischen Rang des transozeanischen Maestro zu umreißen.

Fritz Reiner, am 19. Dezember 1888 in Budapest geboren, stand bereits vor dem ersten Weltkriege im Rufe einer Pultsensation. Der Schüler von Béla Bartók und Stefan Thoman besuchte die Musikakademie seiner Heimatstadt und studierte nebenbei Rechtswissenschaft. Als Chef der Oper in Laibach und als Leiter der Budapester Volksoper zog er das Augenmerk des anekdotenumwobenen Grafen Seebach, des Intendanten der Dresdener Hofoper, auf sich. Reiner trat 1914 als Königlicher Hofkapellmeister ans Pult der Dresdener Oper, wurde ein Bewunderer des in Leipzig residierenden Artur Nikisch, lebte sich in die Strauss-Tradition Dresdens ein und brach manche Lanze für die neue Musik.

In den zwanziger Jahren, als die Orchester der amerikanischen „Provinz" vielversprechende europäische Kapellmeister als Trainer und attraktive Chefs suchten, erging auch ein Ruf an den jungen Fritz Reiner. Das Cincinnati Symphony Orchestra brauchte einen jungen Mann mit einer starken Hand. Von 1922 bis 1931 leitete Fritz Reiner dort das Musikleben. In diesen Jahren festigte er sein Können zu souveräner Meisterschaft. Im Jahre 1929 wurde er amerikanischer Bürger; vier Universitäten verliehen ihm die Ehrendoktorwürde.

Die nächste Station Fritz Reiners: ein Lehramt am Curtis Institute of Music in Philadelphia, mit dem Auftrag, ein erstklassiges Studentenorchester heranzubilden. Seine prominentesten Schüler waren Leonard Bernstein, der heutige Chef der New Yorker Philharmonie, und Walter Hendl, später Reiners „zweiter Mann" in Chicago. Fritz Reiners internationaler Ruhm festigte sich durch Gastspiele in ganz Amerika und als Operndirigent an der Mailänder Scala und an der Londoner Covent Garden Opera.

Nach acht Jahren, 1939, berief ihn das Symphonieorchester von Pittsburgh; Reorganisation und Erziehung des Orchesters standen obenan, Reiners Ruf als Orchester-Trainer war schier sprichwörtlich geworden. „Welch ein Segen für die Oper!", kabelte Richard Strauss, als Reiner 1948 zum Leiter der Metropolitan Opera in New York berufen wurde. Er wählte „Salome" als Antrittsvorstellung und hatte den sensationellsten Erfolg seit Toscanini. Fünf Jahre lang stand Fritz Reiner dem weltberühmten Opernhaus vor; einige seiner Glanztaten, wie zum Beispiel seine „Carmen", sind auf Langspielplatten festgehalten worden.

Im Jahre 1953 bot man Fritz Reiner die Leitung des Chicago Symphony Orchestra an. Es gehörte damals zu den vier besten Orchestern der USA. Nach kurzer Zeit rühmte die amerikanische Musikkritik, das Orchester von Chicago sei ohnegleichen in den Staaten. Reiner hatte schwere Arbeit zu leisten. Drei Konzerte pro Woche — so hieß das Pensum während der Saison. Zwischendurch erschien Reiner als gefeierter Strauss-Interpret bei den Salzburger Festspielen und 1955 als Dirigent der „Meistersinger" in der wiedereröffneten Wiener Staatsoper.

Vor allem begann eine Periode fruchtbarster Arbeit für die Schallplattenproduktion. Es gibt kaum eine Stilepoche der Musik, der sich der Schallplatten-Dirigent Fritz Reiner verschlossen hätte. Am zahlreichsten sind Aufnahmen symphonischer Musik von Mozart, Haydn, Beethoven, Brahms, Ravel, Bartók, Mahler, Tschaikowsky und Richard Strauss. Es gibt Wagner-Platten unter Reiner, das Requiem von Verdi, eine brillante, rauschende Bearbeitung des „Rosenkavalier"-Walzers, Zeugnisse einer engen Zusammenarbeit mit den Pianisten Artur Rubinstein und Van Cliburn, eine geradezu klassische Einspielung der pompösen Ouvertüre solennelle von Tschaikowsky und faszinierende Szenen aus „Salome" und „Elektra". Bedauerlicherweise sind exemplarische Remer-Aufnahmen in Deutschland nicht im Handel: die von titaneskem Pathos getragene Aufführung von Beethovens Neunter oder die bis ins kleinste Detail ausgefeilte Aufnahme des „Don Quixote" von Strauss.

Fritz Reiners Auffassung des Dirigentenberufes spiegelt sich in seinen Anweisungen für junge Kollegen: „Der Dirigentenberuf verlangt mancherlei Eigenschaften, musikalischer und charakterlicher Art. Du musst angeborene Musikalität besitzen, ein unfehlbares Gehör und einen unerbittlichen Sinn für Rhythmus. Du musst Charakter und Technik der verschiedenen Instrumente kennen. Du musst die Technik der Instrumentation beherrschen wie ein Komponist. Du musst Sprachen können. Du musst über eine gründliche Allgemeinbildung verfügen und dich in anderen Künsten auskennen, in der Malerei, der Bildhauerei, der Dichtung. Du musst Autorität haben — und schließlich musst du von solcher Härte gegen dich sein, dass du unter allen Umständen um punkt 20 Uhr 15 am Pult stehst, ob nun ein Hurrikan oder ein Hochwasser ausgebrochen ist, ob ein Eisenbahnunglück geschehen ist oder ob dich die Grippe gepackt hat."

Was man bei den Proben nicht durch knappen, präzisen Schlag erreichen kann, zählt für Fritz Reiner nicht. Er hasst lange Erklärungen und schön geistige Reden. Dem Orchester hat man sich einzig durch die korrekte Intensität der Stabführung verständlich zu machen. Er drillt seine Schüler auf Schlagtechnik. Sein Ziel ist, den Adepten der Dirigierkunst so weit zu bringen, dass er sich vors Orchester stellt und ein neues Stück prima vista aufs korrekteste dirigiert, ohne auch nur ein einziges Mal mit erklärenden, kommentierenden oder anfeuernden Worten nachzuhelfen. Derlei wird heute als Wunderding bestaunt, im Grunde wird aber hier nichts anderes praktiziert als die manuelle Geschicklichkeit, die für die gute, alte Dirigiertradition das A und O gewesen ist.

Der Generation wie der Mentalität nach gehört Reiner zu den expressionistisch-romantischen Dirigenten, die das gewaltige Pathos, den exzessiven Klang, den dämonischen Ausbruch, die wildglühende Dynamik, die Elementarkraft des Rhythmus, das kühn modellierte Detail und den hochgespannten Ausdruck lieben. Als „moderne" Komponente kommt die unerbittliche Präzision hinzu, die Millimeterarbeit mit dem Orchester; als „altmodische" Komponente stellt sich die manuelle Virtuosität ein, die durch nichts zu erschütternde Souveränität des Kapell-Meisters im Sinne von Könnerschaft und Autorität.

So steht der Dirigent Fritz Reiner zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert, zwischen Nikisch und den Präzisionsfanatikern. Sein Sinn für das Orgiastische wie für das realistische Detail stempelt ihn zu einem der größten Strauss-Interpreten der Musikgeschichte; sein Gefühl für Form und Zucht lässt ihn Mozart wie Haydn ingeniös interpretieren; sein Intellekt und sein Stilempfinden machen ihn zu einem glühenden, beredten Anwalt der Moderne; seine unangekränkelte Beziehung zum gewaltigen Pathos erhebt ihn zum mitreißenden Interpreten Beethovens oder Brahms'; sein Raffinement der Orchesterbehandlung triumphiert bei Wagner, Ravel und Tschaikowsky; sein expressionistischer Grundzug macht ihn zu einem tiefschürfenden Interpreten Mahlers; seine technische Bravour unterwirft ihm den vielgliedrigen Apparat, der zu einer Opernaufführung nötig ist. Jede Remer-Aufnahme — leider ist nur ein Teil dieser Einspielungen diesseits des Ozeans zugänglich — zeugt davon, dass sich hier ein Dirigent ausdrückt, dem Glanz und Gloria, Technik und Geist, Gewissen und Würde seines Metiers gegeben sind.