Virtuosität mit Herz: Sylvia Geszty
Ein fono forum-Porträt von Herta Piper-Ziethen

Koloratursoprane der Spitzenklasse sind rar wie vierblättriger Klee. Sie lassen sich nicht züchten. In dieses Fach kann sich eine Sängerin nicht peu à peu durch Schulung hineinmanövrieren. Die Flötentöne der dreigestrichenen Oktave - etwa für Mozarts Königin der Nacht und Strauss' Zerbinetta — sind eine Sonderzuteilung der Natur, die einigen Bevorzugten als Blankoscheck gleich in die Wiege gelegt wird. Die Ungarin Sylvia Geszty gehört zu denen, die ihn eingelöst haben; die ihn einlösen konnten, weil Fortuna ihnen zugleich eine exzeptionelle Musikalität mitbescherte. „Ich habe schon als 11jährige alle Koloratur-Arien nachgequietscht, die ich von meiner Mutter und von Schallplatten hörte, und habe nie Koloratur zu üben brauchen." Mittlerweile ist aus dem Quietschen Kunst geworden. Welcher Güteklasse, das demonstrierte sie letzthin auf dem Gala-Abend der Schallplatte. Mit der grandios gesungenen Zerbinetta-Arie verwies sie „Weltstar" Anna Moffo eindeutig auf den zweiten Platz. Und mit der neuen Gesamtaufnahme der „Ariadne auf Naxos" unter Rudolf Kempe hat sich bestätigt, dass sie die derzeit amtierenden Zerbinetten allesamt aus dem Felde schlägt. „Gesang als komödiantisches und psychologisches Ereignis", um mit Maria Ivogün zu reden. Nachtwandlerische Sicherheit der Koloraturen, höchste rhythmisch geladene Präzision, absolute Intonationsreinheit und eine ebenso beseelt-intuitive wie intelligente Musikalität sind auch bei ihrer Konstanze in Mozarts „Entführung aus dem Serail" zu verzeichnen, die sie neulich in Hamburg zum ersten Mal sang. In dieser Partie offenbaren sich besonders die lyrisch-emotionellen Qualitäten der Stimme. Koloraturgesang mit Herz. „Ich mag keine kalte Artistik. Wenn ich die Königin der Nacht singen muss, bin ich ein unglücklicher Mensch. Die ist so gefühllos, so unweiblich." Sylvia Geszty hat für einen Koloratursopran in den tieferen Stimmetagen ein ungewöhnlich dunkles und warmes Timbre. Das kommt nicht von ungefähr. Wie manche ihrer großen Vorgängerinnen wurde nämlich auch sie anfangs auf Mezzosopran getrimmt.
Als Tochter eines Arztes (dessen Sanatorium enteignet wurde) in Budapest geboren, „stand es von Kind an für mich fest, dass ich zur Bühne gehen würde. Ich wollte alles werden: Tänzerin, Schauspielerin, Regisseurin, nur keine Sängerin." Die Schauspiel-Prüfungskommission, der sie sich nach dem Abitur stellte, fand aber ihre Ophelia (!) weit weniger hinreißend als ihr Lied „Plaisir d'amour" und reichte sie an die Musikakademie weiter. So begann es denn. Auftakt zu einer steilen Karriere. Mit etlichen ersten Gesangswettbewerb-Preisen in der Tasche und in Budapest schon eine bekannte Liedersängerin, wurde sie mit 26 Jahren gleich an die Berliner Staatsoper (Ost) verpflichtet, die sie kürzlich mit dem Kammersängerinnentitel dekorierte. Dort trat sie auch das Ehe-Engagement mit dem Korrepetitor Hans Duncker an, mit dem sie einen fünfeinhalbjährigen Sohn hat. Bald vielbegehrter Gast in Italien und England, bei den Münchener und Salzburger Festspielen, konnte die zierlich-aparte Vertreterin der stimmlichen Hochtouristik mit Wedekinds „Kammersänger" fünf Jahre lang sagen: „Meine Ketten sind enger bemessen als das Geschirr, in dem ein Equipagenpferd geht." Eine Premiere nach der anderen, 114 Vorstellungen im Jahr. Kein freier Tag, keine Ferien. Zur Zeit pendelt sie laufend zwischen der Berliner und der Hamburger Staatsoper, mit der sie einen Dreijahresvertrag hat. „Ich bin jetzt, gottlob, so weit, dass ich wählen kann. Ich habe keinen Bühnenehrgeiz mehr. In Zukunft will ich nur noch das machen, was schön und wichtig ist. Vor allem möchte und werde ich eines Tages wieder Lieder singen. Aber das braucht Zeit. Als Liedersängerin bin ich viel glücklicher gewesen. Die Oper verdirbt einen, man wird so derb. Alles ist verseucht mit der Brüllerei. Ich hatte einmal so einen Partner. Da hab' ich nur noch den Mund aufgemacht und markiert, bis er merkte, was los war. Ich mache da nicht mit."

Sylvia Geszty frisst auch den Regisseuren nicht aus der Hand. Sie mischt mit. Sie lässt sich kein X für ein U vormachen. „Ich komme mit einem durchdachten Konzept auf die Probe, habe ein genaues Bild von der Figur, habe ergrübelt, was sie ist, was sie war und was sie sein wird. Ich arbeite auch an den Partien immer weiter, die ich schon im Griff zu haben glaube. Die Anweisungen des Regisseurs müssen motiviert sein. Ich muss Gewissheit haben. Von spontaner Darstellung halte ich nichts. Mit dem Ende der Proben muss die Figur fertig sein, muss szenisch und musikalisch stimmen." So klare Konzeptionen dürften besonders für die Schauspiel-Regisseure, die sich mit mehr oder weniger Glück auf dem Parkett der Opernszene bewegen, nicht sehr bequem sein.
Der Bühnenbetrieb ist bestimmt nicht immer Zuckerschlecken, und die Damen von der Firma Koloratur haben die exponierteste Stimmklaviatur. Volle Disposition ist für ihre Höhenexkursionen unerlässliche Voraussetzung. Wo andere Sänger sich noch hindurchlavieren können, müssen sie kapitulieren. Das Wissen darum ist eine Belastung, die erheblich am Nervenkostüm nagt. Von prominenten Künstlerinnen wird denn auch gesagt, dass zum Beispiel die „Königin der Nacht" mehr eine Nerven- als eine Gesangspartie sei. Sylvia Gesjty ist noch frei von solchen Ängsten um die Region der Gipfeltöne. „Solange ich die Terz über dem hohen F oder zumindest das G darüber noch ganz sicher habe, bin ich überhaupt nicht nervös. Solange will ich auch keine rein lyrischen Partien singen." Als nächste große Partie kommt Donizettis „Lucia di Lammermoor" in Berlin, wo sie jetzt gerade mit der Barbier-Rosina einen Riesenerfolg hatte. Neu erscheint in ihrem großen Repertoire auch die Rosenkavalier-Sophie, „die ich vorher unbedingt noch irgendwo loswerden muss, bevor ich sie in Buenos Aires zum ersten Mal singe". Das Lernen fällt ihr leicht, wie man sieht. Demnächst wird man sie auch auf dem Bildschirm als Arabella-Fiakermilli sehend hören können.
Frau Gesztys erste Arien-Schallplatte hat berechtigtes Aufsehen erregt. Eine Platte mit Ravels „Chansons Madecasses" und Liedern von Bartök und Kodäly hat sie jetzt in Dresden aufgenommen. Außerdem Mozarts „Schauspieldirektor". In den nächsten Monaten folgen
(Druckfehler)
nischen Opern und von Mozart. „Inzwischen bin ich aber sehr viel schlauer geworden. Meine erste Arien-Platte musste ich drüben nämlich mit einem Orchester machen, dass erst während der Aufnahme probierte. Bis zu vierzehnmal habe ich meine Arien wiederholen müssen." Da kann man nur sagen: Kompliment für soviel Disziplin und um so größere Bewunderung für die hervorragende Gesangsleistung.
Sylvia Geszty ist eine aufgeschlossene, freimütig lebhaft-interessierte und intelligente Frau ohne Selbstbeweihräucherung. Sie ist sich dessen bewusst, dass mit ihrer Kunst eine Berufung verbunden ist. Das Schicksal hat sie in ihrem persönlichen Leben nicht immer mit Samthandschuhen angefasst. Daher vielleicht: „Ich bin Fatalistin" und die für ihr Alter erstaunliche Tatsache eines sehr bewusst gelebten Lebens. Das Himmelhochjauchzend der Jugend ist nicht mehr Dauerzustand. Das temperamentvolle Musette- und muntere Zerbinetta-Naturell ist gedämpft durch philosophische Nachdenklichkeit und einen Zug zum Grüblerischen. „Bei uns in Ungarn ist alles beseelter. Ich bin in Deutschland und durch den ganzen Bühnenbetrieb viel härter geworden. Am wohlsten fühle ich mich in Italien. Dort habe ich auch meine größten Erfolge gehabt. Ohne Erfolg kann ein Sänger ja nicht leben. Er braucht ihn zur Selbstbestätigung. Aber wenn ich mich selber zu Tode schäme und zwei Tage deprimiert bin, weil ich schlecht gesungen habe, und bekomme trotzdem Riesenbeifall — wie es mir passiert ist —, dann kann ich mich nicht freuen. Das ist degradierend. Nach einem großen und verdienten Triumph bin ich wie betrunken. Da fühl’ ich mich wie ein Vogel, der in den Lüften schwebt."
Apropos: Sylvia ist der Gattungsname für die sehr nützlichen Grasmücken oder Buschsänger. Da gibt es unter anderen die Mönchsgrasmücke mit ihren kräftigen Flötentönen, die melodisch singende Gartenoder die Dorngrasmücke, die ihr munteres Lied im Flug erschallen lässt. Gibt es noch einen Zweifel? Nomen est omen.
Koloratursoprane der Spitzenklasse sind rar wie vierblättriger Klee. Sie lassen sich nicht züchten. In dieses Fach kann sich eine Sängerin nicht peu à peu durch Schulung hineinmanövrieren. Die Flötentöne der dreigestrichenen Oktave - etwa für Mozarts Königin der Nacht und Strauss' Zerbinetta — sind eine Sonderzuteilung der Natur, die einigen Bevorzugten als Blankoscheck gleich in die Wiege gelegt wird. Die Ungarin Sylvia Geszty gehört zu denen, die ihn eingelöst haben; die ihn einlösen konnten, weil Fortuna ihnen zugleich eine exzeptionelle Musikalität mitbescherte. „Ich habe schon als 11jährige alle Koloratur-Arien nachgequietscht, die ich von meiner Mutter und von Schallplatten hörte, und habe nie Koloratur zu üben brauchen." Mittlerweile ist aus dem Quietschen Kunst geworden. Welcher Güteklasse, das demonstrierte sie letzthin auf dem Gala-Abend der Schallplatte. Mit der grandios gesungenen Zerbinetta-Arie verwies sie „Weltstar" Anna Moffo eindeutig auf den zweiten Platz. Und mit der neuen Gesamtaufnahme der „Ariadne auf Naxos" unter Rudolf Kempe hat sich bestätigt, dass sie die derzeit amtierenden Zerbinetten allesamt aus dem Felde schlägt. „Gesang als komödiantisches und psychologisches Ereignis", um mit Maria Ivogün zu reden. Nachtwandlerische Sicherheit der Koloraturen, höchste rhythmisch geladene Präzision, absolute Intonationsreinheit und eine ebenso beseelt-intuitive wie intelligente Musikalität sind auch bei ihrer Konstanze in Mozarts „Entführung aus dem Serail" zu verzeichnen, die sie neulich in Hamburg zum ersten Mal sang. In dieser Partie offenbaren sich besonders die lyrisch-emotionellen Qualitäten der Stimme. Koloraturgesang mit Herz. „Ich mag keine kalte Artistik. Wenn ich die Königin der Nacht singen muss, bin ich ein unglücklicher Mensch. Die ist so gefühllos, so unweiblich." Sylvia Geszty hat für einen Koloratursopran in den tieferen Stimmetagen ein ungewöhnlich dunkles und warmes Timbre. Das kommt nicht von ungefähr. Wie manche ihrer großen Vorgängerinnen wurde nämlich auch sie anfangs auf Mezzosopran getrimmt.
Als Tochter eines Arztes (dessen Sanatorium enteignet wurde) in Budapest geboren, „stand es von Kind an für mich fest, dass ich zur Bühne gehen würde. Ich wollte alles werden: Tänzerin, Schauspielerin, Regisseurin, nur keine Sängerin." Die Schauspiel-Prüfungskommission, der sie sich nach dem Abitur stellte, fand aber ihre Ophelia (!) weit weniger hinreißend als ihr Lied „Plaisir d'amour" und reichte sie an die Musikakademie weiter. So begann es denn. Auftakt zu einer steilen Karriere. Mit etlichen ersten Gesangswettbewerb-Preisen in der Tasche und in Budapest schon eine bekannte Liedersängerin, wurde sie mit 26 Jahren gleich an die Berliner Staatsoper (Ost) verpflichtet, die sie kürzlich mit dem Kammersängerinnentitel dekorierte. Dort trat sie auch das Ehe-Engagement mit dem Korrepetitor Hans Duncker an, mit dem sie einen fünfeinhalbjährigen Sohn hat. Bald vielbegehrter Gast in Italien und England, bei den Münchener und Salzburger Festspielen, konnte die zierlich-aparte Vertreterin der stimmlichen Hochtouristik mit Wedekinds „Kammersänger" fünf Jahre lang sagen: „Meine Ketten sind enger bemessen als das Geschirr, in dem ein Equipagenpferd geht." Eine Premiere nach der anderen, 114 Vorstellungen im Jahr. Kein freier Tag, keine Ferien. Zur Zeit pendelt sie laufend zwischen der Berliner und der Hamburger Staatsoper, mit der sie einen Dreijahresvertrag hat. „Ich bin jetzt, gottlob, so weit, dass ich wählen kann. Ich habe keinen Bühnenehrgeiz mehr. In Zukunft will ich nur noch das machen, was schön und wichtig ist. Vor allem möchte und werde ich eines Tages wieder Lieder singen. Aber das braucht Zeit. Als Liedersängerin bin ich viel glücklicher gewesen. Die Oper verdirbt einen, man wird so derb. Alles ist verseucht mit der Brüllerei. Ich hatte einmal so einen Partner. Da hab' ich nur noch den Mund aufgemacht und markiert, bis er merkte, was los war. Ich mache da nicht mit."

Sylvia Geszty frisst auch den Regisseuren nicht aus der Hand. Sie mischt mit. Sie lässt sich kein X für ein U vormachen. „Ich komme mit einem durchdachten Konzept auf die Probe, habe ein genaues Bild von der Figur, habe ergrübelt, was sie ist, was sie war und was sie sein wird. Ich arbeite auch an den Partien immer weiter, die ich schon im Griff zu haben glaube. Die Anweisungen des Regisseurs müssen motiviert sein. Ich muss Gewissheit haben. Von spontaner Darstellung halte ich nichts. Mit dem Ende der Proben muss die Figur fertig sein, muss szenisch und musikalisch stimmen." So klare Konzeptionen dürften besonders für die Schauspiel-Regisseure, die sich mit mehr oder weniger Glück auf dem Parkett der Opernszene bewegen, nicht sehr bequem sein.
Der Bühnenbetrieb ist bestimmt nicht immer Zuckerschlecken, und die Damen von der Firma Koloratur haben die exponierteste Stimmklaviatur. Volle Disposition ist für ihre Höhenexkursionen unerlässliche Voraussetzung. Wo andere Sänger sich noch hindurchlavieren können, müssen sie kapitulieren. Das Wissen darum ist eine Belastung, die erheblich am Nervenkostüm nagt. Von prominenten Künstlerinnen wird denn auch gesagt, dass zum Beispiel die „Königin der Nacht" mehr eine Nerven- als eine Gesangspartie sei. Sylvia Gesjty ist noch frei von solchen Ängsten um die Region der Gipfeltöne. „Solange ich die Terz über dem hohen F oder zumindest das G darüber noch ganz sicher habe, bin ich überhaupt nicht nervös. Solange will ich auch keine rein lyrischen Partien singen." Als nächste große Partie kommt Donizettis „Lucia di Lammermoor" in Berlin, wo sie jetzt gerade mit der Barbier-Rosina einen Riesenerfolg hatte. Neu erscheint in ihrem großen Repertoire auch die Rosenkavalier-Sophie, „die ich vorher unbedingt noch irgendwo loswerden muss, bevor ich sie in Buenos Aires zum ersten Mal singe". Das Lernen fällt ihr leicht, wie man sieht. Demnächst wird man sie auch auf dem Bildschirm als Arabella-Fiakermilli sehend hören können.
Frau Gesztys erste Arien-Schallplatte hat berechtigtes Aufsehen erregt. Eine Platte mit Ravels „Chansons Madecasses" und Liedern von Bartök und Kodäly hat sie jetzt in Dresden aufgenommen. Außerdem Mozarts „Schauspieldirektor". In den nächsten Monaten folgen
(Druckfehler)
nischen Opern und von Mozart. „Inzwischen bin ich aber sehr viel schlauer geworden. Meine erste Arien-Platte musste ich drüben nämlich mit einem Orchester machen, dass erst während der Aufnahme probierte. Bis zu vierzehnmal habe ich meine Arien wiederholen müssen." Da kann man nur sagen: Kompliment für soviel Disziplin und um so größere Bewunderung für die hervorragende Gesangsleistung.
Sylvia Geszty ist eine aufgeschlossene, freimütig lebhaft-interessierte und intelligente Frau ohne Selbstbeweihräucherung. Sie ist sich dessen bewusst, dass mit ihrer Kunst eine Berufung verbunden ist. Das Schicksal hat sie in ihrem persönlichen Leben nicht immer mit Samthandschuhen angefasst. Daher vielleicht: „Ich bin Fatalistin" und die für ihr Alter erstaunliche Tatsache eines sehr bewusst gelebten Lebens. Das Himmelhochjauchzend der Jugend ist nicht mehr Dauerzustand. Das temperamentvolle Musette- und muntere Zerbinetta-Naturell ist gedämpft durch philosophische Nachdenklichkeit und einen Zug zum Grüblerischen. „Bei uns in Ungarn ist alles beseelter. Ich bin in Deutschland und durch den ganzen Bühnenbetrieb viel härter geworden. Am wohlsten fühle ich mich in Italien. Dort habe ich auch meine größten Erfolge gehabt. Ohne Erfolg kann ein Sänger ja nicht leben. Er braucht ihn zur Selbstbestätigung. Aber wenn ich mich selber zu Tode schäme und zwei Tage deprimiert bin, weil ich schlecht gesungen habe, und bekomme trotzdem Riesenbeifall — wie es mir passiert ist —, dann kann ich mich nicht freuen. Das ist degradierend. Nach einem großen und verdienten Triumph bin ich wie betrunken. Da fühl’ ich mich wie ein Vogel, der in den Lüften schwebt."
Apropos: Sylvia ist der Gattungsname für die sehr nützlichen Grasmücken oder Buschsänger. Da gibt es unter anderen die Mönchsgrasmücke mit ihren kräftigen Flötentönen, die melodisch singende Gartenoder die Dorngrasmücke, die ihr munteres Lied im Flug erschallen lässt. Gibt es noch einen Zweifel? Nomen est omen.



