Jascha Heifetz
Joachim W. Hartnack zum 70. Geburtstag des Geigers am 2. Februar

Fast möchte man es für einen Irrtum des Kalenders halten, aber es ist tatsächlich wahr: Jascha Heifetz begeht am 2. Februar seinen siebzigsten Geburtstag. Ob er diesen Tag mit einer Feier weiht, ist ziemlich zweifelhaft, denn der ehemals gesuchte Weltmann und Gesellschaftslöwe der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen hat sich in ein komfortables Schneckenhaus in Kalifornien zurückgezogen. Dort betreibt er - verlassen von seinen früheren Freunden und von seiner Familie - eine mürrische Einsiedelei, dort übt er hinter schalldichten Mauern täglich mehrere Stunden sein altes Repertoire und beweist nur noch sich selbst immer wieder, dass er noch unverändert der große Heifetz ist, als den die Welt ihn kennt und in Erinnerung hat.
Das klingt wie ein Widerspruch, aber es ist keiner. Denn da er vor vier Jahren zum letzten Mal öffentlich auftrat, kennt ihn die Musikwelt heute nur noch aus seinen Schallplatten - und mit dem dort offenbarten Maß an Meisterschaft hat sie ihn in Erinnerung. Diese immer wieder aus dem Lautsprecher reproduzierbare Vollkommenheit ist einer der Gründe, warum das Vorstellungsbild von Jascha Heifetz als einem der Senioren seiner Kunst sich nicht so recht einstellen will. Der andere Grund liegt darin, dass sein Spiel seit seinen früheren Erfolgen stets gleichgeblieben ist. Er hatte seinen Höhepunkt bereits in früher Jugend erreicht. Von da hat er sich weder in spieltechnischer Hinsicht noch im künstlerischen Bereich verändert oder entwickelt; zugleich sind offenbar alle Krisen spurlos an ihm vorübergegangen - und niemand hat jemals bemerken können, dass die Schatten länger wurden.
Diese Behauptung lässt sich beweisen, weil von Heifetz seit seiner Jugend Schallplattenaufnahmen gemacht wurden. Zwar sind die frühen Einspielungen seit Jahrzehnten vom Markt verschwunden, und in Deutschland finden sich die bedeutendsten Heifetz-Platten nur noch bei Sammlern und in Archiven, aber gelegentlich gelingt es doch, die wichtigsten Vergleichsaufnahmen zusammenzubringen.
Legen wir beispielsweise seine frühesten Beethoven-Aufnahmen aus der Zeit vor 1920 (siehe Diskografie) auf den Plattenteller und überprüfen sie anhand der alten Einspielung des Violinkonzerts unter Toscanini und der heute erhältlichen Platte des Konzerts, die mit dem Bostoner Sinfonieorchester unter Charles Munch aufgenommen wurde, auf die Gemeinsamkeiten, dann fallen einem sofort verblüffende Parallelen auf. Damals wie heute die gleiche zupackende Virtuosität. Einst wie jetzt die gleiche geschmeidige Eleganz. Unverändert die sehr direkt ausgedrückte kraftvolle Musikalität. Ohne Abweichung jedoch auch die gleiche, an der Oberflächenpolitur orientierte und von der Tonschönheit bestimmte Darstellungsweise.
Heifetz ist stets so sehr und so unverwechselbar Heifetz gewesen, dass er an keinem anderen Maßstab zu messen ist. Ähnlich wie Artur Rubinstein ist er nicht nur durch die Dauer seines Wirkens über annähernd sechs Jahrzehnte, sondern vor allem durch seine virtuose, tonliche und - mit Vorbehalten - auch künstlerische Eigenart der Geiger des Jahrhunderts geworden. Er konnte sich bereits als Siebenjähriger neben Burmester und Ysaye stellen, weder Huberman noch Kreisler vermochten seinen Ruhm zu schmälern, und fast sieht es so aus, als ob die von ihm gesetzten Maßstäbe so weit reichen, um auch den Ruhm eines David Oistrach und der nachfolgenden Geigergeneration in die zweite Reihe zu rücken.
Diese Maßstäbe, die Qualitäten und die Eigenarten Heifetz' lassen sich vor allem an jenen Schallplatten abmessen, die es aus unerfindlichen Gründen in Deutschland nicht mehr gibt. Es sind dies: Saint-Saens: Introduktion und Rondo capriccioso op. 28; Edouard Lalo: Symphonie espagnole op. 21; Bruch: Schottische Fantasie; Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 5. An ihnen wird deutlich, warum Heifetz wirklich alle Paganini-Legenden überflüssig macht, denn sie stellen absolute Höhepunkte dar, die in diesem Jahrhundert von keinem anderen Geiger erreicht wurden. Bei den zur Zeit in Deutschland im Handel befindlichen Einspielungen lässt sich dies allenfalls für die Aufnahme der Konzerte von Tschaikowsky, Glasunow und Sibelius sagen.
Anders ausgedrückt: Wer eine nach europäischen Maßstäben authentische Aufnahme des Violinkonzerts von Beethoven hören möchte, wird zu der Platte von Josef Suk oder Wolfgang Schneiderhan greifen. Angesichts der Aufnahme des Konzerts von Brahms mit Szeryng fällt es schwer, sich für Heifetz zu entscheiden. Mendelssohns Violinkonzert ist von Kreisler wesentlich schöner gespielt worden. Selbst das Tschaikowsky-Konzert stellt nicht das Non plus Ultra dar: Huberman war um einige Grade überzeugender. Der Aufnahme des Doppelkonzerts von Brahms mit Piatigorsky ist die mit Gioconda de Vito und Amadeo Baldovini vorzuziehen. Und wer einmal die alte Einspielung von Mozarts konzertanter Sinfonie mit Albert Sammons und Lionel Tertis gehört hat, wird die Platte mit Heifetz und Primrose entbehren können.
Diese Liste mag vielleicht ein wenig negativ klingen. Sie ist aber nicht so gemeint. Gemeint ist vielmehr, dass Heifetz zwar einer der größten Geiger ist, den es überhaupt jemals gegeben hat, dass aber — und dies sei seinen Anbetern ins Stammbuch geschrieben - auch ihn von der Gottgleichheit in musikalischer Hinsicht noch ein ziemlich weiter Schritt trennt, und schließlich - der Schallplatte ins Stammbuch - dass es nahezu unverständlich ist, warum dem deutschen Publikum die entscheidend wichtigen Aufnahmen dieses Künstlers vorenthalten werden. Gewiss sind auch bei den in Deutschland erhältlichen Heifetz-Platten die besonderen Merkmale seiner Spielweise unüberhörbar, denn sein Ton und seine Technik sind so unverwechselbar, dass ihn auch ein Laie unschwer unter einer Vielzahl anderer Geigeraufnahmen heraushört. Von entscheidender Bedeutung ist es jedoch, dass gerade an den erwähnten Aufnahmen, die in Deutschland nicht, nicht mehr oder noch nicht wieder gekauft werden können, jene Besonderheiten ablesbar sind, die ihm den Rang des absoluten Spitzenspielers seiner Zeit zuweisen.
Es gibt beispielsweise bei allem Respekt vor Joseph Wolfsthal, Zino Francescatti, David Oistrach und Pinchas Zukerman nicht einen Geiger, der aus dem eleganten Salonstück von Saint-Saens ein derart überzeugendes kleines Musikwerk zu formen weiß wie Jascha Heifetz. Es ist mit normalen Maßstäben nicht zu messen, was er hier an Differenziertheit der Tonfärbung, an einer technischen Geschmeidigkeit, die in der Region der vollkommenen Schwerelosigkeit angesiedelt ist, aufbringt. Oder das vielgespielte und fast schon abgedroschene Paradestück der Geigerelite: Lalos Symphonie espagnole. Heifetz spielt das Werk nicht - er verzaubert damit seine Zuhörer. Und sonderbarerweise bezeugt er gerade hier mehr Geschmack als die meisten anderen Geiger, die sich dem Werk in rein virtuoser Manier verschreiben. Denn Heifetz tut gerade hier etwas Unerwartetes: Er spielt das Stück sehr streng auf seinen formalen Charakter bezogen - was vermutlich der Grund dafür ist, dass er den dritten Satz der fünfsätzigen konzertanten Sinfonie unter den Tisch fallen lässt: es ist der Bezug auf die in dem Werk vorherrschende Sonatenform. Heifetz bezaubert mit der unvergleichbaren Schönheit seines Tones, er besticht durch die virtuose Bravour, aber er adelt das Werk durch die erkennbare Formgebundenheit und Stilsicherheit, mit der er es spielt.
Mit diesen Interpretationen (und denen der Schottischen Fantasie wie auch der Konzerte von Vieuxtemps, Glasunow, Sibelius und Tschaikowsky) setzt Heifetz Maßstäbe, die erhalten bleiben werden. Er hat mit Ausnahme von Erik Friedman und Eileen Skorodin keine Schüler gehabt, die über den qualifizierten Durchschnitt hinausgewachsen sind, aber er hat durch sein eigenes Wirken, das sich in diesen Aufnahmen manifestiert, den spieltechnischen und ästhetischen Standard in eine neue Dimension gerückt. Man soll sich zwar hüten, in Prognosen für kleine Ewigkeiten zu schwelgen, aber es lässt sich doch mit einiger Sicherheit voraussagen, dass diese Interpretationen für lange Zeit absolute Markierungspunkte darstellen werden, jenseits derer keine neuen Territorien mehr zu erschließen sind.
In diesem Sinne wird Jascha Heifetz noch sehr lange jung bleiben. Auch mit siebzig Jahren und darüber.
Fast möchte man es für einen Irrtum des Kalenders halten, aber es ist tatsächlich wahr: Jascha Heifetz begeht am 2. Februar seinen siebzigsten Geburtstag. Ob er diesen Tag mit einer Feier weiht, ist ziemlich zweifelhaft, denn der ehemals gesuchte Weltmann und Gesellschaftslöwe der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen hat sich in ein komfortables Schneckenhaus in Kalifornien zurückgezogen. Dort betreibt er - verlassen von seinen früheren Freunden und von seiner Familie - eine mürrische Einsiedelei, dort übt er hinter schalldichten Mauern täglich mehrere Stunden sein altes Repertoire und beweist nur noch sich selbst immer wieder, dass er noch unverändert der große Heifetz ist, als den die Welt ihn kennt und in Erinnerung hat.
Das klingt wie ein Widerspruch, aber es ist keiner. Denn da er vor vier Jahren zum letzten Mal öffentlich auftrat, kennt ihn die Musikwelt heute nur noch aus seinen Schallplatten - und mit dem dort offenbarten Maß an Meisterschaft hat sie ihn in Erinnerung. Diese immer wieder aus dem Lautsprecher reproduzierbare Vollkommenheit ist einer der Gründe, warum das Vorstellungsbild von Jascha Heifetz als einem der Senioren seiner Kunst sich nicht so recht einstellen will. Der andere Grund liegt darin, dass sein Spiel seit seinen früheren Erfolgen stets gleichgeblieben ist. Er hatte seinen Höhepunkt bereits in früher Jugend erreicht. Von da hat er sich weder in spieltechnischer Hinsicht noch im künstlerischen Bereich verändert oder entwickelt; zugleich sind offenbar alle Krisen spurlos an ihm vorübergegangen - und niemand hat jemals bemerken können, dass die Schatten länger wurden.
Diese Behauptung lässt sich beweisen, weil von Heifetz seit seiner Jugend Schallplattenaufnahmen gemacht wurden. Zwar sind die frühen Einspielungen seit Jahrzehnten vom Markt verschwunden, und in Deutschland finden sich die bedeutendsten Heifetz-Platten nur noch bei Sammlern und in Archiven, aber gelegentlich gelingt es doch, die wichtigsten Vergleichsaufnahmen zusammenzubringen.
Legen wir beispielsweise seine frühesten Beethoven-Aufnahmen aus der Zeit vor 1920 (siehe Diskografie) auf den Plattenteller und überprüfen sie anhand der alten Einspielung des Violinkonzerts unter Toscanini und der heute erhältlichen Platte des Konzerts, die mit dem Bostoner Sinfonieorchester unter Charles Munch aufgenommen wurde, auf die Gemeinsamkeiten, dann fallen einem sofort verblüffende Parallelen auf. Damals wie heute die gleiche zupackende Virtuosität. Einst wie jetzt die gleiche geschmeidige Eleganz. Unverändert die sehr direkt ausgedrückte kraftvolle Musikalität. Ohne Abweichung jedoch auch die gleiche, an der Oberflächenpolitur orientierte und von der Tonschönheit bestimmte Darstellungsweise.
Heifetz ist stets so sehr und so unverwechselbar Heifetz gewesen, dass er an keinem anderen Maßstab zu messen ist. Ähnlich wie Artur Rubinstein ist er nicht nur durch die Dauer seines Wirkens über annähernd sechs Jahrzehnte, sondern vor allem durch seine virtuose, tonliche und - mit Vorbehalten - auch künstlerische Eigenart der Geiger des Jahrhunderts geworden. Er konnte sich bereits als Siebenjähriger neben Burmester und Ysaye stellen, weder Huberman noch Kreisler vermochten seinen Ruhm zu schmälern, und fast sieht es so aus, als ob die von ihm gesetzten Maßstäbe so weit reichen, um auch den Ruhm eines David Oistrach und der nachfolgenden Geigergeneration in die zweite Reihe zu rücken.
Diese Maßstäbe, die Qualitäten und die Eigenarten Heifetz' lassen sich vor allem an jenen Schallplatten abmessen, die es aus unerfindlichen Gründen in Deutschland nicht mehr gibt. Es sind dies: Saint-Saens: Introduktion und Rondo capriccioso op. 28; Edouard Lalo: Symphonie espagnole op. 21; Bruch: Schottische Fantasie; Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 5. An ihnen wird deutlich, warum Heifetz wirklich alle Paganini-Legenden überflüssig macht, denn sie stellen absolute Höhepunkte dar, die in diesem Jahrhundert von keinem anderen Geiger erreicht wurden. Bei den zur Zeit in Deutschland im Handel befindlichen Einspielungen lässt sich dies allenfalls für die Aufnahme der Konzerte von Tschaikowsky, Glasunow und Sibelius sagen.
Anders ausgedrückt: Wer eine nach europäischen Maßstäben authentische Aufnahme des Violinkonzerts von Beethoven hören möchte, wird zu der Platte von Josef Suk oder Wolfgang Schneiderhan greifen. Angesichts der Aufnahme des Konzerts von Brahms mit Szeryng fällt es schwer, sich für Heifetz zu entscheiden. Mendelssohns Violinkonzert ist von Kreisler wesentlich schöner gespielt worden. Selbst das Tschaikowsky-Konzert stellt nicht das Non plus Ultra dar: Huberman war um einige Grade überzeugender. Der Aufnahme des Doppelkonzerts von Brahms mit Piatigorsky ist die mit Gioconda de Vito und Amadeo Baldovini vorzuziehen. Und wer einmal die alte Einspielung von Mozarts konzertanter Sinfonie mit Albert Sammons und Lionel Tertis gehört hat, wird die Platte mit Heifetz und Primrose entbehren können.
Diese Liste mag vielleicht ein wenig negativ klingen. Sie ist aber nicht so gemeint. Gemeint ist vielmehr, dass Heifetz zwar einer der größten Geiger ist, den es überhaupt jemals gegeben hat, dass aber — und dies sei seinen Anbetern ins Stammbuch geschrieben - auch ihn von der Gottgleichheit in musikalischer Hinsicht noch ein ziemlich weiter Schritt trennt, und schließlich - der Schallplatte ins Stammbuch - dass es nahezu unverständlich ist, warum dem deutschen Publikum die entscheidend wichtigen Aufnahmen dieses Künstlers vorenthalten werden. Gewiss sind auch bei den in Deutschland erhältlichen Heifetz-Platten die besonderen Merkmale seiner Spielweise unüberhörbar, denn sein Ton und seine Technik sind so unverwechselbar, dass ihn auch ein Laie unschwer unter einer Vielzahl anderer Geigeraufnahmen heraushört. Von entscheidender Bedeutung ist es jedoch, dass gerade an den erwähnten Aufnahmen, die in Deutschland nicht, nicht mehr oder noch nicht wieder gekauft werden können, jene Besonderheiten ablesbar sind, die ihm den Rang des absoluten Spitzenspielers seiner Zeit zuweisen.
Es gibt beispielsweise bei allem Respekt vor Joseph Wolfsthal, Zino Francescatti, David Oistrach und Pinchas Zukerman nicht einen Geiger, der aus dem eleganten Salonstück von Saint-Saens ein derart überzeugendes kleines Musikwerk zu formen weiß wie Jascha Heifetz. Es ist mit normalen Maßstäben nicht zu messen, was er hier an Differenziertheit der Tonfärbung, an einer technischen Geschmeidigkeit, die in der Region der vollkommenen Schwerelosigkeit angesiedelt ist, aufbringt. Oder das vielgespielte und fast schon abgedroschene Paradestück der Geigerelite: Lalos Symphonie espagnole. Heifetz spielt das Werk nicht - er verzaubert damit seine Zuhörer. Und sonderbarerweise bezeugt er gerade hier mehr Geschmack als die meisten anderen Geiger, die sich dem Werk in rein virtuoser Manier verschreiben. Denn Heifetz tut gerade hier etwas Unerwartetes: Er spielt das Stück sehr streng auf seinen formalen Charakter bezogen - was vermutlich der Grund dafür ist, dass er den dritten Satz der fünfsätzigen konzertanten Sinfonie unter den Tisch fallen lässt: es ist der Bezug auf die in dem Werk vorherrschende Sonatenform. Heifetz bezaubert mit der unvergleichbaren Schönheit seines Tones, er besticht durch die virtuose Bravour, aber er adelt das Werk durch die erkennbare Formgebundenheit und Stilsicherheit, mit der er es spielt.
Mit diesen Interpretationen (und denen der Schottischen Fantasie wie auch der Konzerte von Vieuxtemps, Glasunow, Sibelius und Tschaikowsky) setzt Heifetz Maßstäbe, die erhalten bleiben werden. Er hat mit Ausnahme von Erik Friedman und Eileen Skorodin keine Schüler gehabt, die über den qualifizierten Durchschnitt hinausgewachsen sind, aber er hat durch sein eigenes Wirken, das sich in diesen Aufnahmen manifestiert, den spieltechnischen und ästhetischen Standard in eine neue Dimension gerückt. Man soll sich zwar hüten, in Prognosen für kleine Ewigkeiten zu schwelgen, aber es lässt sich doch mit einiger Sicherheit voraussagen, dass diese Interpretationen für lange Zeit absolute Markierungspunkte darstellen werden, jenseits derer keine neuen Territorien mehr zu erschließen sind.
In diesem Sinne wird Jascha Heifetz noch sehr lange jung bleiben. Auch mit siebzig Jahren und darüber.



