Gelebte Balance
Das Klavierduo Genova & Dimitrov feiert Silberjubiläum. Es besteht seit 25 Jahren und zählt längst zu den erfolgreichsten Formationen dieser doch eher speziellen Art des Musizierens. Sie erzählen über den Wandel ihrer Disziplin und über eine Komponistin, die sie gerade neu entdeckt haben.

88 Tasten, zehn Finger. Das ist die übliche Voraussetzung bei einem Pianisten. Bei Aglika Genova und Liuben Dimitrov sind die Dimensionen andere: 88/20 oder 176/20. Denn als Duo spielen sie sowohl vierhändig als auch an zwei Klavieren. „Beide Arten sind jedoch nicht gleichzusetzen, sie sind etwas völlig anderes. Dynamik, Klang, alles unterscheidet sich, denn anstelle eines Orchesters haben wir sozusagen zwei“, erklären beide einstimmig.
Als Solisten haben sich Genova & Dimitrov vor 25 Jahren gefunden, allerdings ohne sich zu suchen. Bei einer Chopin- Etüde, die sie zufällig und aus Platzgründen in einem Raum, aber an zwei Flügeln, spielten, erkannten die beiden ausgebildeten Solisten ihre Qualitäten als Synchron-Pianisten. Vor ihnen lag nun ein Weg, der sie auch menschlich zusammenführte. Sie wurden ein Paar, pianistisch und privat. Inzwischen haben sie nicht nur eine Reihe sehr erfolgreicher CDs veröff entlicht, sondern unterrichten seit 2008 auch an der Hochschule von Hannover, ihrer Wahlheimat.
Als Studenten mussten sie lange suchen, bis sie, ebenfalls in Hannover, in Vladimir Krainev einen Förderer und Mentor fanden. Er hat ihren Weg geprägt. Und heute? Wie hat sich die Infrastruktur für Klavierduos verändert? „Es gibt derzeit sehr viele Duos“, erklärt Aglika Genova, „das ist auch das Ergebnis einer erfreulichen Entwicklung. Natürlich gibt es Qualitätsunterschiede, aber das ist nicht ungewöhnlich. Die Kehrseite ist, dass es darunter Musiker gibt, die glauben, dass sie automatisch ein gutes Klavierduo ergeben, weil sie Brüder, Schwestern oder Paare sind. Dem ist nicht so. Wir haben auch Zwillingspaare erlebt, bei denen es einfach nicht funktionierte. Eine Garantie gibt es nicht.“ Denn eins und eins macht eben nicht immer zwei. Zwei Pianisten ergeben noch lange kein erfolgreiches Duo, selbst wenn sie über noch so reiche solistische Erfahrung verfügen. Warum?
„Das Empfinden als Duo ist mehr als ein rein synchrones Zusammenspiel“, ergänzt Liuben Dimitrov. „Insofern sind wir auch ein bisschen in Sorge. Einerseits hat das Klavierduo als Disziplin an Reiz gewonnen, das ist gut. Man darf es aber keinesfalls als Verlegenheitslösung oder Schlupfwinkel, als Ersatz für eine nicht oder nur schleppend funktionierende Solistenlaufbahn betrachten, im Gegenteil: Es braucht ein hohes Maß an Respekt für die Herausforderungen eines Duos. Wir haben einmal mit Krainevs Witwe darüber gesprochen. Sie ist die berühmte Eiskunstlauf-Trainerin Tatjana Tarassowa, und wir haben sie gefragt, ob ein erfolgreicher Eiskunstläufer von heute auf morgen ebenso erfolgreich im Paar-Lauf sein könnte. Ihre Antwort war eindeutig: Das brauche Jahre, bis aus einem Solisten ein Paar werde. Genauso ist es am Klavier. Es braucht Verständnis in jeder Hinsicht: für Gleichzeitigkeit, für den Atem, das Leben des anderen und die Bereitschaft , gegenseitig etwas zu geben und zu gewinnen. Ein ständiger Austausch mit dem Duo-Partner wächst nicht an einem Tag und auch nicht in einem Jahr, egal wie talentiert man als Solist ist.“
Wer sich einen Eindruck davon verschaff en möchte, wie ein Duo als Duo klingen kann, sollte sich die Einspielung der Duos von Sergei Rachmaninow anhören. Genova & Dimitrov haben sehr lange auf dieses Projekt hingearbeitet, eine Herzensangelegenheit. Und das hört man: Der Klang ist nicht bloß die Summe aus Einzelheiten, er ist ein Amalgam. Eine Synthese aus Farben, aus feinen Nuancen, aber man erkennt ebenso die orchestrale Ausgewogenheit im Fortissimo, etwa in den Sinfonischen Tänzen oder auch in der „Tarantella“ der zweiten Suite. Vom tiefsten Basston bis zum glockenartigen Diskant dominiert eine Ausgewogenheit, bei der jeder Ton, der sich aus dem klingenden Ganzen herausschälen soll, auch hörbar wird, ohne plakativ „Hier bin ich“ zu rufen. „Es ist wie bei Linien, die ständig hin und herwandern. Wichtig ist, dass gerade an zwei Klavieren eine komplette Gleichberechtigung zwischen den Musikern herrscht.“
Die Kunst des Miteinanders beherrschen Genova & Dimitrov auch im Umgang miteinander. Wenn sie erzählen, schwingt immer eine harmonische Komponente mit, keine zwangsbeglückende. Wenn einer einen Gedanken ausgeführt hat, greift der jeweils andere automatisch ein und leitet die Idee in eine andere Richtung, führt sie weiter. Selten, dass sie einander ins Wort fallen, und wenn, so ist sprühender Enthusiasmus die Ursache. Man merkt: Die beiden brennen für ihr Metier.
Ihr jüngstes Projekt gilt der Musik der amerikanischen Komponistin Amy Beach. „Es war für uns eine große Überraschung, ihre Werke kennenzulernen. Beach, im privaten Leben oft unterdrückt, ist bekannt als die erste klassische Komponistin in Amerika und die erste Frau, die dort eine Sinfonie geschrieben hat.“ Bereits 1997, am Rande des Wettbewerbs von Miami, wurden Genova & Dimitrov auf Beach aufmerksam gemacht.
„Ihre Musik besticht durch eine Mélange unterschiedlicher Einflüsse, natürlich amerikanisch, aber nicht nur. Sie ist vom Charakter her überwiegend romantisch“, so Aglika, und Liuben spinnt den Faden sofort weiter: „Aber es gibt auch Anklänge an den Jazz, es gibt sogar atonale Passagen, dann wieder fühlt man sich eher an Skriabin oder Puccini erinnert.“ Aglika: „Das fließt alles und ergibt eine wunderbare Mischung, die direkt ins Herz geht.“ Liuben: „Und immer wieder Überraschungen bietet. Es gibt irische und sogar bulgarische Einflüsse, obwohl sie nie im Balkan-Gebiet gewesen ist. Es gibt vierhändige Miniaturen von ihr, die sich allein wegen des großen Ideenreichtums lohnen.“ Aglika: „Das Ganze ist umso erstaunlicher, als sie Autodidaktin war. Alles hat sie sich mit ihrem großen Talent selbst erarbeitet. Das macht diese Musik umso aufregender, auch klaviertechnisch. Liszt hat wirklich sehr schwere Sachen komponiert, dabei aber immer pianistisch gedacht. Bei Beach mussten wir uns an einigen Stellen überlegen: Wie können wir das umsetzen?“ Liuben: „Es ist ein bisschen wie bei einer Straße, man sieht plötzlich einen Hinweis: Rechts fahren erlaubt, trotzdem führt die Straße nur nach links. Man ist anfangs verblüfft und fragt sich: Wie lösen wir das jetzt?“ Aglika: „Prima vista lässt sich das kaum erfassen. Beim genaueren Studium finden sich dann aber Wege.“
Die Aufnahmesitzungen sind inzwischen abgeschlossen, doch im Konzert haben sie Beachs Musik bislang noch nicht gespielt – nicht spielen können. Corona hat’s vermasselt. Wie so vieles. Das merken Genova & Dimitrov auch im Rahmen ihrer Tätigkeit als Lehrende. „Der Alltag hat sich komplett gewandelt. Es sind nicht nur Spaziergänge, für die wir uns jetzt etwas mehr Zeit nehmen. Die Struktur des Alltags ist eine andere. Wir sind fast rund um die Uhr erreichbar, gerade für die Studierenden.“ Natürlich hat sich der Unterricht ins Digitale verlagert, „Formate wie Skype oder Ähnliches haben wir früher nur sporadisch genutzt, jetzt läuft der komplette Lernprozess über diese Wege. Doch leider kann keine Kamera, kein Mikrofon die Präsenz, den direkten Kontakt ersetzen. Man möchte einfach persönlich eingreifen. Die Nähe fehlt.“ Aglika ergänzt: „Nähe heißt auch: die Magie des Musizierens, die Elektrizität, und die Möglichkeit, sich vis-à-vis auszutauschen. Derzeit ist es eine technische Brücke, nicht mehr.“
Liuben weiß, dass der digitale Unterricht jedoch den Studierenden zumindest eine Art Beruhigung ermöglicht. „Viele sind verunsichert: Schaff ich das? Was passiert mit Wettbewerben?“ Genova & Dimitrov sind an diesem Punkt froh, dass sie schon lange im Geschäft sind und wissen, wie der Hase grundsätzlich läuft. „Diese Erfahrung gibt uns eine etwas größere Stabilität als den jungen Musikern, die gerade erst am Anfang ihrer Laufbahn stehen.“ Einig sind sie sich auch in ihrem Schlusswort: „Wir denken immer positiv. So hoffen wir, dass die ganze Pandemie bald vorüber ist.“
88 Tasten, zehn Finger. Das ist die übliche Voraussetzung bei einem Pianisten. Bei Aglika Genova und Liuben Dimitrov sind die Dimensionen andere: 88/20 oder 176/20. Denn als Duo spielen sie sowohl vierhändig als auch an zwei Klavieren. „Beide Arten sind jedoch nicht gleichzusetzen, sie sind etwas völlig anderes. Dynamik, Klang, alles unterscheidet sich, denn anstelle eines Orchesters haben wir sozusagen zwei“, erklären beide einstimmig.
Als Solisten haben sich Genova & Dimitrov vor 25 Jahren gefunden, allerdings ohne sich zu suchen. Bei einer Chopin- Etüde, die sie zufällig und aus Platzgründen in einem Raum, aber an zwei Flügeln, spielten, erkannten die beiden ausgebildeten Solisten ihre Qualitäten als Synchron-Pianisten. Vor ihnen lag nun ein Weg, der sie auch menschlich zusammenführte. Sie wurden ein Paar, pianistisch und privat. Inzwischen haben sie nicht nur eine Reihe sehr erfolgreicher CDs veröff entlicht, sondern unterrichten seit 2008 auch an der Hochschule von Hannover, ihrer Wahlheimat.
Als Studenten mussten sie lange suchen, bis sie, ebenfalls in Hannover, in Vladimir Krainev einen Förderer und Mentor fanden. Er hat ihren Weg geprägt. Und heute? Wie hat sich die Infrastruktur für Klavierduos verändert? „Es gibt derzeit sehr viele Duos“, erklärt Aglika Genova, „das ist auch das Ergebnis einer erfreulichen Entwicklung. Natürlich gibt es Qualitätsunterschiede, aber das ist nicht ungewöhnlich. Die Kehrseite ist, dass es darunter Musiker gibt, die glauben, dass sie automatisch ein gutes Klavierduo ergeben, weil sie Brüder, Schwestern oder Paare sind. Dem ist nicht so. Wir haben auch Zwillingspaare erlebt, bei denen es einfach nicht funktionierte. Eine Garantie gibt es nicht.“ Denn eins und eins macht eben nicht immer zwei. Zwei Pianisten ergeben noch lange kein erfolgreiches Duo, selbst wenn sie über noch so reiche solistische Erfahrung verfügen. Warum?
„Das Empfinden als Duo ist mehr als ein rein synchrones Zusammenspiel“, ergänzt Liuben Dimitrov. „Insofern sind wir auch ein bisschen in Sorge. Einerseits hat das Klavierduo als Disziplin an Reiz gewonnen, das ist gut. Man darf es aber keinesfalls als Verlegenheitslösung oder Schlupfwinkel, als Ersatz für eine nicht oder nur schleppend funktionierende Solistenlaufbahn betrachten, im Gegenteil: Es braucht ein hohes Maß an Respekt für die Herausforderungen eines Duos. Wir haben einmal mit Krainevs Witwe darüber gesprochen. Sie ist die berühmte Eiskunstlauf-Trainerin Tatjana Tarassowa, und wir haben sie gefragt, ob ein erfolgreicher Eiskunstläufer von heute auf morgen ebenso erfolgreich im Paar-Lauf sein könnte. Ihre Antwort war eindeutig: Das brauche Jahre, bis aus einem Solisten ein Paar werde. Genauso ist es am Klavier. Es braucht Verständnis in jeder Hinsicht: für Gleichzeitigkeit, für den Atem, das Leben des anderen und die Bereitschaft , gegenseitig etwas zu geben und zu gewinnen. Ein ständiger Austausch mit dem Duo-Partner wächst nicht an einem Tag und auch nicht in einem Jahr, egal wie talentiert man als Solist ist.“
Wer sich einen Eindruck davon verschaff en möchte, wie ein Duo als Duo klingen kann, sollte sich die Einspielung der Duos von Sergei Rachmaninow anhören. Genova & Dimitrov haben sehr lange auf dieses Projekt hingearbeitet, eine Herzensangelegenheit. Und das hört man: Der Klang ist nicht bloß die Summe aus Einzelheiten, er ist ein Amalgam. Eine Synthese aus Farben, aus feinen Nuancen, aber man erkennt ebenso die orchestrale Ausgewogenheit im Fortissimo, etwa in den Sinfonischen Tänzen oder auch in der „Tarantella“ der zweiten Suite. Vom tiefsten Basston bis zum glockenartigen Diskant dominiert eine Ausgewogenheit, bei der jeder Ton, der sich aus dem klingenden Ganzen herausschälen soll, auch hörbar wird, ohne plakativ „Hier bin ich“ zu rufen. „Es ist wie bei Linien, die ständig hin und herwandern. Wichtig ist, dass gerade an zwei Klavieren eine komplette Gleichberechtigung zwischen den Musikern herrscht.“
Die Kunst des Miteinanders beherrschen Genova & Dimitrov auch im Umgang miteinander. Wenn sie erzählen, schwingt immer eine harmonische Komponente mit, keine zwangsbeglückende. Wenn einer einen Gedanken ausgeführt hat, greift der jeweils andere automatisch ein und leitet die Idee in eine andere Richtung, führt sie weiter. Selten, dass sie einander ins Wort fallen, und wenn, so ist sprühender Enthusiasmus die Ursache. Man merkt: Die beiden brennen für ihr Metier.
Ihr jüngstes Projekt gilt der Musik der amerikanischen Komponistin Amy Beach. „Es war für uns eine große Überraschung, ihre Werke kennenzulernen. Beach, im privaten Leben oft unterdrückt, ist bekannt als die erste klassische Komponistin in Amerika und die erste Frau, die dort eine Sinfonie geschrieben hat.“ Bereits 1997, am Rande des Wettbewerbs von Miami, wurden Genova & Dimitrov auf Beach aufmerksam gemacht.
„Ihre Musik besticht durch eine Mélange unterschiedlicher Einflüsse, natürlich amerikanisch, aber nicht nur. Sie ist vom Charakter her überwiegend romantisch“, so Aglika, und Liuben spinnt den Faden sofort weiter: „Aber es gibt auch Anklänge an den Jazz, es gibt sogar atonale Passagen, dann wieder fühlt man sich eher an Skriabin oder Puccini erinnert.“ Aglika: „Das fließt alles und ergibt eine wunderbare Mischung, die direkt ins Herz geht.“ Liuben: „Und immer wieder Überraschungen bietet. Es gibt irische und sogar bulgarische Einflüsse, obwohl sie nie im Balkan-Gebiet gewesen ist. Es gibt vierhändige Miniaturen von ihr, die sich allein wegen des großen Ideenreichtums lohnen.“ Aglika: „Das Ganze ist umso erstaunlicher, als sie Autodidaktin war. Alles hat sie sich mit ihrem großen Talent selbst erarbeitet. Das macht diese Musik umso aufregender, auch klaviertechnisch. Liszt hat wirklich sehr schwere Sachen komponiert, dabei aber immer pianistisch gedacht. Bei Beach mussten wir uns an einigen Stellen überlegen: Wie können wir das umsetzen?“ Liuben: „Es ist ein bisschen wie bei einer Straße, man sieht plötzlich einen Hinweis: Rechts fahren erlaubt, trotzdem führt die Straße nur nach links. Man ist anfangs verblüfft und fragt sich: Wie lösen wir das jetzt?“ Aglika: „Prima vista lässt sich das kaum erfassen. Beim genaueren Studium finden sich dann aber Wege.“
Die Aufnahmesitzungen sind inzwischen abgeschlossen, doch im Konzert haben sie Beachs Musik bislang noch nicht gespielt – nicht spielen können. Corona hat’s vermasselt. Wie so vieles. Das merken Genova & Dimitrov auch im Rahmen ihrer Tätigkeit als Lehrende. „Der Alltag hat sich komplett gewandelt. Es sind nicht nur Spaziergänge, für die wir uns jetzt etwas mehr Zeit nehmen. Die Struktur des Alltags ist eine andere. Wir sind fast rund um die Uhr erreichbar, gerade für die Studierenden.“ Natürlich hat sich der Unterricht ins Digitale verlagert, „Formate wie Skype oder Ähnliches haben wir früher nur sporadisch genutzt, jetzt läuft der komplette Lernprozess über diese Wege. Doch leider kann keine Kamera, kein Mikrofon die Präsenz, den direkten Kontakt ersetzen. Man möchte einfach persönlich eingreifen. Die Nähe fehlt.“ Aglika ergänzt: „Nähe heißt auch: die Magie des Musizierens, die Elektrizität, und die Möglichkeit, sich vis-à-vis auszutauschen. Derzeit ist es eine technische Brücke, nicht mehr.“
Liuben weiß, dass der digitale Unterricht jedoch den Studierenden zumindest eine Art Beruhigung ermöglicht. „Viele sind verunsichert: Schaff ich das? Was passiert mit Wettbewerben?“ Genova & Dimitrov sind an diesem Punkt froh, dass sie schon lange im Geschäft sind und wissen, wie der Hase grundsätzlich läuft. „Diese Erfahrung gibt uns eine etwas größere Stabilität als den jungen Musikern, die gerade erst am Anfang ihrer Laufbahn stehen.“ Einig sind sie sich auch in ihrem Schlusswort: „Wir denken immer positiv. So hoffen wir, dass die ganze Pandemie bald vorüber ist.“



