Interview & Porträt

Qual der Wahl

Von
Elisabeth Richter
Erschienen in der Printausgabe im
Juli 2023
Lesezeit ca.
…
Minuten
Foto: J-M Travere
Foto: J-M Travere

Puristen und ausgewiesene Kenner von Robert Schumanns Kammermusik runzeln vielleicht ein wenig die Stirn, wenn sie die ersten Takte der drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94 hören – auf der Flöte. Es könnte ungewohnt sein. Doch allerspätestens nach der ersten Phrase dürften sie dahingeschmolzen sein. Nicht nur, dass Emmanuel Pahud die immerhin etwa 20 Sekunden auf einen Atem nimmt. Für Oboisten kein Problem, die haben ohnehin immer viel überschüssige Luft im Kopf. Aber auf der Flöte ist das eine Herausforderung. Und wie weich und warm, voller Melancholie ist Emmanuel Pahuds Ton! Wie natürlich lässt er seinen Atem fließen, gestaltet er nicht nur diese erste Phrase mit zwingenden dynamischen Entwicklungen. Wie zart ist sein Piano, ohne dass sein Forte je eine Grenze überschreitet.

Kein einziges solistisches Flötenwerk ist von Robert Schumann überliefert, wie überhaupt kein Werk des neuen Albums „Romances“ von Emmanuel Pahud eine Originalkomposition für Flöte ist. Darauf angesprochen, signalisieren mir Emmanuel Pahuds Augen ein „Na und?“. „Ich bin mit den Schumann- Romanzen auf der Flöte in der Aufnahme und dem Arrangement von Jean-Pierre Rampal aufgewachsen. Das existiert sozusagen seit Urzeiten und ist für uns Flötisten nichts Neues. Es ist ganz normal.“ Ein Blick in die etwa 30-jährige Diskografie des schweizerischen Solo-Flötisten der Berliner Philharmoniker zeigt, dass er immer eine gute Mischung von Originalkompositionen und Bearbeitungen präsentiert hat, auf Alben mit Werken von Beethoven, Schubert oder Weber. „Jetzt führe ich diesen Weg einfach fort. Ich zeige das Repertoire für Flöten, sei es original oder nicht. Wenn ich an die Musik glaube und sie mag, dann spiele ich sie auch.“

Schumanns Oboen-Romanzen sind also lange Praxis für Flötistinnen und Flötisten. Anders sieht es bei den (Geigen-) Romanzen Op. 22 von Clara Schumann aus und bei den Fantasiestücken Op. 73 für Klarinette von Robert Schumann. Hier existierten bislang keine Transkriptionen für die Flöte. Die Arrangements von sechs Liedern von Fanny Mendelssohn gab es ebenfalls noch nicht. Und die fulminante – erst 1953 von Yehudi Menuhin entdeckte – Violinsonate F-Dur MWV Q26 von Felix Mendelssohn hatte auch noch niemand für die Flöte adaptiert. Sie hat Emmanuel Pahud an den Schluss seines Albums gestellt.

Lange hat er überlegt, welche dramaturgische Linie er verfolgen sollte. „Erst dachte ich, die Lieder von Fanny ‚tropfenweise‘ zwischen die Werke der anderen Komponisten zu stellen. Aber dann wäre die Tonarten-Progression der einzelnen Romanzen aufgelöst. Ich habe mit verschiedenen Playlists ein bisschen herumgespielt und kam immer wieder auf die jetzige Reihenfolge. Es funktioniert programmatisch gut, mit dem ‚Feuerwerk‘ im letzten Satz der Mendelssohn-Sonate zu schließen. Damit entfernen wir uns natürlich ein wenig von der Idee der ‚Romanze‘. Aber mit ihnen beginnen wir. So entsteht in dieser guten Stunde auf der CD eine musikalische Reise, wenn man das Album am Stück hört. Es wäre schade, die Shuffle-Taste zu drücken und eine ganz andere Reihenfolge zu haben.“

Clara und Robert Schumann, Fanny und Felix Mendelssohn – Komponistinnen und Komponisten, ein Ehepaar und ein Geschwisterpaar stehen sich auf dem Album gegenüber. Im Zentrum: die Lieder von Fanny Mendelssohn. Davor kommen die Romanzen von Robert und Clara Schumann, danach die Fantasiestücke von Robert Schumann und am Schluss die Sonate von Felix Mendelssohn. Rund 250 Lieder hat Fanny Mendelssohn geschrieben. Emmanuel Pahud findet sie schlicht „toll“, und er hatte wirklich die Qual der Wahl. Erstes Kriterium war, ob sie sich gut auf der Flöte darstellen lassen. „Dann hat sich die Auswahl drastisch reduziert. Es gab so viele, die ich gern gespielt hätte, man könnte einen ganzen Abend damit gestalten. Manche sind sehr textbezogen, andere haben einen Klavierpart, der die Solostimme verdoppelt. Und genau das habe ich versucht zu vermeiden, ich wollte einen Dialog zwischen Klavier- und Flötenpart, ähnlich wie bei den Romanzen von Clara oder Robert Schumann.“

Entstanden ist ein kleiner Zyklus von „Liedern ohne Worte“, Fanny selbst hatte, wie ihr Bruder Felix, auch reine Klavierzyklen unter diesem Titel veröffentlicht. „Manche Lieder von Fanny wurden unter Felix’ Namen veröffentlicht. Das hatte familiäre Gründe.“ Fannys Vater und ihr Bruder Felix sahen ihre kompositorischen Ambitionen nicht gern. „Davon hat sich Fanny nicht lösen können. Man spürt das Genie in der Komposition. Da ist Inspiration und Schlichtheit, aber trotzdem ein genialer Touch. Das finde ich sehr berührend.“

Clara Schumann schrieb ihre drei Romanzen für Violine und Klavier immerhin für einen Stargeiger ihrer Zeit: Joseph Joachim. Im Vergleich mit Roberts Romanzen wirken die von Clara ausgeglichener. Sie haben nicht deren stets latente Unruhe und die emotionalen Kontraste, die für Robert Schumann so charakteristisch sind. Einfach zauberhaft, wie sich Emmanuel Pahud und Eric Le Sage am Klavier etwa in der ersten Romanze die melodischen Linien zuspielen, sie ineinander verschlingen und aufblühen lassen. „Sie schreibt sehr vollkommen, und sie hatte als erfolgreiche Konzertpianistin ein großes kompositorisches Knowhow. Robert Schumann ist ein ‚Bahnbrecher‘, er ist durch seine inneren Kämpfe, durch seine Kämpfe als Berufskomponist mit Tradition und Fortschritt gewachsen. Ich will nicht sagen, dass Clara Schumann keine Berufskomponistin war, ganz im Gegenteil. Aber sie musste ihre Ambitionen oft beiseitelegen und sich um ihre Familie kümmern.“

Bei den Bearbeitungen für sein Instrument sucht Emmanuel Pahud immer nach den musikalischen Lösungen, niemals nach bequemen, die schwierigere Passagen erleichtern würden. „Wenn man Bearbeitung oder Transkription sagt, dann sind das große Worte. In der Regel folge ich der Originalstimme, ich mache so wenig Änderungen wie möglich oder so viel wie nötig. Wenn ich mir nicht ganz sicher bin, dann probieren wir zwei, drei verschiedene Möglichkeiten. Das passiert im Austausch mit Eric Le Sage am Klavier oder mit dem Tonmeister, wir hören, was am besten funktioniert.“ Hilfreich ist auch zu schauen, wie die Komponisten in ihren Orchesterwerken für die Flöte geschrieben haben. Dabei kommt Emmanuel Pahud seine langjährige Praxis im Orchesterspiel zugute. „Ich habe eine Erfahrung als Orchestermusiker bei Schumann-, bei Mendelssohn- oder Brahms- und Beethoven-Sinfonien zum Beispiel, und das mit großartigen Dirigenten, von Claudio Abbado bis Zubin Mehta, Carlos Kleiber, Simon Rattle, Daniel Barenboim, Bernard Haitink und anderen. Das haben die meisten Geigen- oder Cello-Solisten nicht.“

Stichwort Orchester. Seit seinem 19. Lebensjahr spielt der Flötist bis auf wenige Auszeiten in Orchestern, seit 1993 bei den Berliner Philharmonikern, davor im Radio- Sinfonieorchester Basel und bei den Münchner Philharmonikern, wo er unter anderem mit Sergiu Celibidache zusammengearbeitet hat. Er war immer auch solistisch und als Kammermusiker unterwegs. „Ich kann, ich möchte mich nicht entscheiden. Ich habe den Luxus, eine tolle Position bei den Berliner Philharmonikern zu haben. Das ist ein Super-Verein, ein wunderbares Team. Wir haben wunderbare Künstler, die zu uns kommen als Gast oder als Chefdirigenten. Das sind Leute, die etwas ganz Besonders haben in ihrer Art, Musik zu machen. Es ist eine Quelle der Inspiration und ein wichtiger Bestandteil meines Lebens.“

Emmanuel Pahud weiß das Privileg zu schätzen, dass er alle Bereiche mit seinem Orchesterdienst koordinieren kann. Außerdem überlappen sich die Erfahrungsbereiche, was ihm, wo immer er spielt, zusätzliche Authentizität verleiht. „Wenn ich vor einem anderen Orchester stehe, dann kenne ich die Probleme von innen, die die Musiker zu bewältigen haben im Verhältnis Dirigent-Orchester oder Solist-Orchester. Ich habe beide Perspektiven. Das erlaubt mir, vielleicht schneller an Lösungen zu kommen. Ich muss mich natürlich wandeln in der jeweiligen Rolle. Es bleibt trotzdem eine Sprache. Für mich ist es ein Spaziergang in dieser riesigen Musikwelt.“

Puristen und ausgewiesene Kenner von Robert Schumanns Kammermusik runzeln vielleicht ein wenig die Stirn, wenn sie die ersten Takte der drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94 hören – auf der Flöte. Es könnte ungewohnt sein. Doch allerspätestens nach der ersten Phrase dürften sie dahingeschmolzen sein. Nicht nur, dass Emmanuel Pahud die immerhin etwa 20 Sekunden auf einen Atem nimmt. Für Oboisten kein Problem, die haben ohnehin immer viel überschüssige Luft im Kopf. Aber auf der Flöte ist das eine Herausforderung. Und wie weich und warm, voller Melancholie ist Emmanuel Pahuds Ton! Wie natürlich lässt er seinen Atem fließen, gestaltet er nicht nur diese erste Phrase mit zwingenden dynamischen Entwicklungen. Wie zart ist sein Piano, ohne dass sein Forte je eine Grenze überschreitet.

Kein einziges solistisches Flötenwerk ist von Robert Schumann überliefert, wie überhaupt kein Werk des neuen Albums „Romances“ von Emmanuel Pahud eine Originalkomposition für Flöte ist. Darauf angesprochen, signalisieren mir Emmanuel Pahuds Augen ein „Na und?“. „Ich bin mit den Schumann- Romanzen auf der Flöte in der Aufnahme und dem Arrangement von Jean-Pierre Rampal aufgewachsen. Das existiert sozusagen seit Urzeiten und ist für uns Flötisten nichts Neues. Es ist ganz normal.“ Ein Blick in die etwa 30-jährige Diskografie des schweizerischen Solo-Flötisten der Berliner Philharmoniker zeigt, dass er immer eine gute Mischung von Originalkompositionen und Bearbeitungen präsentiert hat, auf Alben mit Werken von Beethoven, Schubert oder Weber. „Jetzt führe ich diesen Weg einfach fort. Ich zeige das Repertoire für Flöten, sei es original oder nicht. Wenn ich an die Musik glaube und sie mag, dann spiele ich sie auch.“

Schumanns Oboen-Romanzen sind also lange Praxis für Flötistinnen und Flötisten. Anders sieht es bei den (Geigen-) Romanzen Op. 22 von Clara Schumann aus und bei den Fantasiestücken Op. 73 für Klarinette von Robert Schumann. Hier existierten bislang keine Transkriptionen für die Flöte. Die Arrangements von sechs Liedern von Fanny Mendelssohn gab es ebenfalls noch nicht. Und die fulminante – erst 1953 von Yehudi Menuhin entdeckte – Violinsonate F-Dur MWV Q26 von Felix Mendelssohn hatte auch noch niemand für die Flöte adaptiert. Sie hat Emmanuel Pahud an den Schluss seines Albums gestellt.

Lange hat er überlegt, welche dramaturgische Linie er verfolgen sollte. „Erst dachte ich, die Lieder von Fanny ‚tropfenweise‘ zwischen die Werke der anderen Komponisten zu stellen. Aber dann wäre die Tonarten-Progression der einzelnen Romanzen aufgelöst. Ich habe mit verschiedenen Playlists ein bisschen herumgespielt und kam immer wieder auf die jetzige Reihenfolge. Es funktioniert programmatisch gut, mit dem ‚Feuerwerk‘ im letzten Satz der Mendelssohn-Sonate zu schließen. Damit entfernen wir uns natürlich ein wenig von der Idee der ‚Romanze‘. Aber mit ihnen beginnen wir. So entsteht in dieser guten Stunde auf der CD eine musikalische Reise, wenn man das Album am Stück hört. Es wäre schade, die Shuffle-Taste zu drücken und eine ganz andere Reihenfolge zu haben.“

Clara und Robert Schumann, Fanny und Felix Mendelssohn – Komponistinnen und Komponisten, ein Ehepaar und ein Geschwisterpaar stehen sich auf dem Album gegenüber. Im Zentrum: die Lieder von Fanny Mendelssohn. Davor kommen die Romanzen von Robert und Clara Schumann, danach die Fantasiestücke von Robert Schumann und am Schluss die Sonate von Felix Mendelssohn. Rund 250 Lieder hat Fanny Mendelssohn geschrieben. Emmanuel Pahud findet sie schlicht „toll“, und er hatte wirklich die Qual der Wahl. Erstes Kriterium war, ob sie sich gut auf der Flöte darstellen lassen. „Dann hat sich die Auswahl drastisch reduziert. Es gab so viele, die ich gern gespielt hätte, man könnte einen ganzen Abend damit gestalten. Manche sind sehr textbezogen, andere haben einen Klavierpart, der die Solostimme verdoppelt. Und genau das habe ich versucht zu vermeiden, ich wollte einen Dialog zwischen Klavier- und Flötenpart, ähnlich wie bei den Romanzen von Clara oder Robert Schumann.“

Entstanden ist ein kleiner Zyklus von „Liedern ohne Worte“, Fanny selbst hatte, wie ihr Bruder Felix, auch reine Klavierzyklen unter diesem Titel veröffentlicht. „Manche Lieder von Fanny wurden unter Felix’ Namen veröffentlicht. Das hatte familiäre Gründe.“ Fannys Vater und ihr Bruder Felix sahen ihre kompositorischen Ambitionen nicht gern. „Davon hat sich Fanny nicht lösen können. Man spürt das Genie in der Komposition. Da ist Inspiration und Schlichtheit, aber trotzdem ein genialer Touch. Das finde ich sehr berührend.“

Clara Schumann schrieb ihre drei Romanzen für Violine und Klavier immerhin für einen Stargeiger ihrer Zeit: Joseph Joachim. Im Vergleich mit Roberts Romanzen wirken die von Clara ausgeglichener. Sie haben nicht deren stets latente Unruhe und die emotionalen Kontraste, die für Robert Schumann so charakteristisch sind. Einfach zauberhaft, wie sich Emmanuel Pahud und Eric Le Sage am Klavier etwa in der ersten Romanze die melodischen Linien zuspielen, sie ineinander verschlingen und aufblühen lassen. „Sie schreibt sehr vollkommen, und sie hatte als erfolgreiche Konzertpianistin ein großes kompositorisches Knowhow. Robert Schumann ist ein ‚Bahnbrecher‘, er ist durch seine inneren Kämpfe, durch seine Kämpfe als Berufskomponist mit Tradition und Fortschritt gewachsen. Ich will nicht sagen, dass Clara Schumann keine Berufskomponistin war, ganz im Gegenteil. Aber sie musste ihre Ambitionen oft beiseitelegen und sich um ihre Familie kümmern.“

Bei den Bearbeitungen für sein Instrument sucht Emmanuel Pahud immer nach den musikalischen Lösungen, niemals nach bequemen, die schwierigere Passagen erleichtern würden. „Wenn man Bearbeitung oder Transkription sagt, dann sind das große Worte. In der Regel folge ich der Originalstimme, ich mache so wenig Änderungen wie möglich oder so viel wie nötig. Wenn ich mir nicht ganz sicher bin, dann probieren wir zwei, drei verschiedene Möglichkeiten. Das passiert im Austausch mit Eric Le Sage am Klavier oder mit dem Tonmeister, wir hören, was am besten funktioniert.“ Hilfreich ist auch zu schauen, wie die Komponisten in ihren Orchesterwerken für die Flöte geschrieben haben. Dabei kommt Emmanuel Pahud seine langjährige Praxis im Orchesterspiel zugute. „Ich habe eine Erfahrung als Orchestermusiker bei Schumann-, bei Mendelssohn- oder Brahms- und Beethoven-Sinfonien zum Beispiel, und das mit großartigen Dirigenten, von Claudio Abbado bis Zubin Mehta, Carlos Kleiber, Simon Rattle, Daniel Barenboim, Bernard Haitink und anderen. Das haben die meisten Geigen- oder Cello-Solisten nicht.“

Stichwort Orchester. Seit seinem 19. Lebensjahr spielt der Flötist bis auf wenige Auszeiten in Orchestern, seit 1993 bei den Berliner Philharmonikern, davor im Radio- Sinfonieorchester Basel und bei den Münchner Philharmonikern, wo er unter anderem mit Sergiu Celibidache zusammengearbeitet hat. Er war immer auch solistisch und als Kammermusiker unterwegs. „Ich kann, ich möchte mich nicht entscheiden. Ich habe den Luxus, eine tolle Position bei den Berliner Philharmonikern zu haben. Das ist ein Super-Verein, ein wunderbares Team. Wir haben wunderbare Künstler, die zu uns kommen als Gast oder als Chefdirigenten. Das sind Leute, die etwas ganz Besonders haben in ihrer Art, Musik zu machen. Es ist eine Quelle der Inspiration und ein wichtiger Bestandteil meines Lebens.“

Emmanuel Pahud weiß das Privileg zu schätzen, dass er alle Bereiche mit seinem Orchesterdienst koordinieren kann. Außerdem überlappen sich die Erfahrungsbereiche, was ihm, wo immer er spielt, zusätzliche Authentizität verleiht. „Wenn ich vor einem anderen Orchester stehe, dann kenne ich die Probleme von innen, die die Musiker zu bewältigen haben im Verhältnis Dirigent-Orchester oder Solist-Orchester. Ich habe beide Perspektiven. Das erlaubt mir, vielleicht schneller an Lösungen zu kommen. Ich muss mich natürlich wandeln in der jeweiligen Rolle. Es bleibt trotzdem eine Sprache. Für mich ist es ein Spaziergang in dieser riesigen Musikwelt.“