Interview & Porträt

Erinnerungszauber

Von
Christoph Vratz
Erschienen in der Printausgabe im
Dezember 2023
Lesezeit ca.
…
Minuten

Ein Konzept-Album mit Matthias Kirschnereit. Wie passt das zusammen?

Zugegeben, mich haben Konzept- Alben oft irritiert, weil Titel und Werkzusammenstellungen mir manchmal willkürlich oder aber etwas pathetisch erscheinen. Ich habe mit meiner neuen Aufnahme zwei Spuren verfolgt. Zum einen ähnelt sie einem klingenden Tagebuch, weil sie Stücke enthält, die mich teils seit meiner Kindheit geprägt haben. Zum anderen habe ich Werke ausgewählt, die das Thema Zeit reflektieren. Das Vergehen von Zeit, das Erleben von Zeit, etwa in Stücken wie „Schlaflos“ oder „Gute Nacht“ – also Erfahrungen, in denen sich jede und jeder von uns wiederfinden kann. Beschleunigt wurde die Idee zu diesem Album, als ich auf „Time Remembered“ von Bill Evans gestoßen bin und daran viel Freude hatte.

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Sprache und Musik haben gemeinsam, dass sie im Moment ihres Erklingens im Grunde schon wieder vorbei sind.

Deswegen ist mir das „Jetzt“ ein so wichtiges Anliegen, etwa in den zwei Variationswerken von Händel und Lachenmann. Variationen sind der Ausdruck eines Momentums. Es gibt ein Thema, das schnell verklingt, dann aber mehrfach aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchtet wird und so noch fortlebt. Dieser Aspekt macht Musik für mich zur unmittelbarsten Kunstform von allen. Alles bewegt sich in einem zeitlichen Ablauf. Gleichzeitig entstehen, etwa durch Harmonien, ständig neue Verbindungen.

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Ein Konzept-Album als klang-philosophisches Traktat?

Nein, das geht mir zu weit. Es gibt augenzwinkernde, manchmal verblüffende Stücke und Übergänge, etwa bei Mozarts „Marche funèbre del Signor Maestro Contraputo“ oder Bartóks „Aus dem Tagebuch einer Fliege“. Ich hatte auch keineswegs den Wunsch, den Weg von Frescobaldi bis Ettore Prandi chronologisch nachzuzeichnen. Diese wild erscheinende Mischung von Epochen und Stilen hat mir einfach viel Freude bereitet. Auch die Konfrontation von bekannten Stücken, etwa bei Erik Satie, und eher weniger zugänglichen Werken, so bei Takemitsu und Busoni. Mir geht es also nicht um „easy listening“. Das sich am Ende ein zeitliches Spektrum von rund vier Jahrhunderten Musikgeschichte ergeben hat, war für mich anfangs nicht absehbar gewesen.

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Wie haben Sie überhaupt eine Auswahl treffen können, um ein ganzes Künstlerleben abzubilden?

Ich hatte vom Label keine Vorgaben bekommen und tatsächlich carte blanche. Ich bin dann mit 32 Stücken im Gepäck ins Studio gezogen. Für die Aufnahmesitzungen waren dreieinhalb Tage eingeplant. Ich wusste also nicht, wie viel ich überhaupt schaffen würde. Aber alles lief sehr gut, und so hatten wir am Ende alle Werke im Kasten, mehr als auf eine einzelne CD gepasst hätte. Aber wegen der Vielfarbigkeit dieses Kaleidoskops meines musikalischen Lebens hat sich Berlin classics entschlossen, keines der Stücke über Bord zu werfen und eine Veröffentlichung mit zwei CDs herauszugeben.

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Ausgerechnet einigen von Ihren Hausgöttern haben Sie den Zugang verweigert.

Daran sehen Sie, dass ich ein musikalischer Allesfresser bin. Wir denken heute gern in Schubladen und teilen danach ein. So werde ich mit meinen Vorlieben oft im deutschsprachigen Kulturraum zwischen Klassik und Romantik verortet. Das sind ganz sicher meine Vorlieben, aber das heißt doch nicht, dass ich nicht auch für Rachmaninow oder bestimmte Pop-Songs schwärme. Wenn Musik qualitativ gut ist, verschwimmen die Grenzen von E- und U-Musik. Natürlich bin ich kein Jazz-Pianist und möchte auch nicht improvisieren, aber es gibt Stücke, mit denen ich Erinnerungen an meine Kindheit verbinde, an meine Schulzeit.

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Einen Teil Ihrer Kindheit haben Sie in Namibia verbracht.

1971 ist meine Familie dorthin gegangen. Mein Vater war Pastor und wollte einmal ins Ausland. Dass es Namibia wurde, war reiner Zufall. Ich war damals neun Jahre alt und habe dort sehr prägende Jahre verbracht. Es ist somit auch ein Sehnsuchtsort. Ich habe dort als junger Mensch die Spannungen der Apartheid erlebt und mich dagegen aufbäumen wollen als Mitglied einer Rockband, des Namibia-Trios, das wir zu dritt gegründet hatten. Einer dieser Freunde war dann nachher wegen seines Widerstandes im Gefängnis. Dann bin ich, um meiner Klavier-Laufbahn eine letzte Chance zu geben, mit 14 von zuhause weg und allein nach Deutschland zurück. Das Stück auf meiner Aufnahme stammt von der Liberation Group. Damals kannte ich es noch nicht, es stammt aber von 1976, dem Jahr, als ich Namibia verlassen habe.

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Wie passt dazu etwa eine Fantasie von Carl Philipp Emanuel Bach?

Auch damit verbinde ich eine zentrale Erinnerung. Ich habe diese Fantasie zuhause vorbereitet und sie dann meinem Mentor Murau Perahia in London vorgespielt. Er kannte diese Musik nicht und setzte sich dann ans Klavier. Ich stand hinter ihm, und er schrieb anhand der Methode von Heinrich Schenker pausenlos Notizen in die Noten. Er zerlegte das Stück sozusagen in seine Ur-Linien. Das hat mich zutiefst beeindruckt. Er hat mir dann erklärt, wie der Mittelteil, der von der eigentlichen Tonart meilenweit entfernt ist, das Gefühl von Verlorenheit zum Ausdruck bringt. Das hat mich zutiefst berührt, wie er da von Verlorenheit im Wald erzählte, und in mir kamen Erinnerungen an die eigene Kindheit hoch, rund um den Großen Plöner See in Schleswig-Holstein, als ich mich selbst im Wald gegruselt habe, wenn es dunkel war. Auch das beglückende Gefühl des Nachhause-Kommens habe ich durch Perahia in dieser Fantasie erkennen können.

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All diese persönlichen Bezüge kann man, sofern man ausschließlich der Musik folgt und nicht das Beiheft zur Hand nimmt, kaum erahnen …

Das muss man auch nicht. Die Komponisten waren genau so Menschen wie wir, mit denselben grundlegenden Gefühlen: Liebe, Angst, Freude, Wut. Also kann man diese Musik auch als eine Abfolge von Geschichten hören. Musik erzählt immer Geschichten. Musik ist packend und lebendig. Deshalb sind wir heute noch zu Tränen gerührt, wenn wir diese Werke hören. Das herauszuarbeiten, das zu dekodieren, wenn man so will, sehe ich an als meine wesentliche Aufgabe als Interpret im 21. Jahrhundert.

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Eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus. Man kann Ihr Album wie eine persönliche Playlist hören, man könnte aber auch gesprochenes Wort und Musik miteinander kombinieren und so die persönlichen Erlebnisse noch unmittelbarer vermitteln.

Off en gestanden, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Ich spreche sehr gerne über Musik, gerade wenn sie substanziell ist. Wenn ich für den SWR die „Musikstunde“ moderiere, macht mir das sehr große Freude. Ein Album ist aber für mich immer mit dem reinen Ton, mit der reinen Musik verbunden gewesen. Bislang. Im Konzert würde es mir manchmal eher schwerfallen, darüber zu sprechen. Ein Beispiel: Wenn ich „Gute Nacht“ von Janáček spiele, worin er den Tod seiner geliebten Tochter verarbeitet, und dann könnte ich kaum von meinen Gefühlen sprechen, wie ich meine eigenen Kinder zu Bett gebracht habe, als sie noch kleiner waren. Starke Musik spricht auch für sich und bedarf nicht unbedingt einer Erläuterung.

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Gewinnen wir so Menschen, die noch nicht vertraut sind mit diesem Repertoire?

Ein weites Feld. Es ist sehr wichtig, die Menschen dahinter kennenzulernen: Warum spielt jemand diese Musik, was berührt ihn oder sie dabei? Und was hat der Komponist damals möglicherweise empfunden? Das zu vermitteln, kann natürlich ungemein belebend sein.

Ein Konzept-Album mit Matthias Kirschnereit. Wie passt das zusammen?

Zugegeben, mich haben Konzept- Alben oft irritiert, weil Titel und Werkzusammenstellungen mir manchmal willkürlich oder aber etwas pathetisch erscheinen. Ich habe mit meiner neuen Aufnahme zwei Spuren verfolgt. Zum einen ähnelt sie einem klingenden Tagebuch, weil sie Stücke enthält, die mich teils seit meiner Kindheit geprägt haben. Zum anderen habe ich Werke ausgewählt, die das Thema Zeit reflektieren. Das Vergehen von Zeit, das Erleben von Zeit, etwa in Stücken wie „Schlaflos“ oder „Gute Nacht“ – also Erfahrungen, in denen sich jede und jeder von uns wiederfinden kann. Beschleunigt wurde die Idee zu diesem Album, als ich auf „Time Remembered“ von Bill Evans gestoßen bin und daran viel Freude hatte.

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Sprache und Musik haben gemeinsam, dass sie im Moment ihres Erklingens im Grunde schon wieder vorbei sind.

Deswegen ist mir das „Jetzt“ ein so wichtiges Anliegen, etwa in den zwei Variationswerken von Händel und Lachenmann. Variationen sind der Ausdruck eines Momentums. Es gibt ein Thema, das schnell verklingt, dann aber mehrfach aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchtet wird und so noch fortlebt. Dieser Aspekt macht Musik für mich zur unmittelbarsten Kunstform von allen. Alles bewegt sich in einem zeitlichen Ablauf. Gleichzeitig entstehen, etwa durch Harmonien, ständig neue Verbindungen.

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Ein Konzept-Album als klang-philosophisches Traktat?

Nein, das geht mir zu weit. Es gibt augenzwinkernde, manchmal verblüffende Stücke und Übergänge, etwa bei Mozarts „Marche funèbre del Signor Maestro Contraputo“ oder Bartóks „Aus dem Tagebuch einer Fliege“. Ich hatte auch keineswegs den Wunsch, den Weg von Frescobaldi bis Ettore Prandi chronologisch nachzuzeichnen. Diese wild erscheinende Mischung von Epochen und Stilen hat mir einfach viel Freude bereitet. Auch die Konfrontation von bekannten Stücken, etwa bei Erik Satie, und eher weniger zugänglichen Werken, so bei Takemitsu und Busoni. Mir geht es also nicht um „easy listening“. Das sich am Ende ein zeitliches Spektrum von rund vier Jahrhunderten Musikgeschichte ergeben hat, war für mich anfangs nicht absehbar gewesen.

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Wie haben Sie überhaupt eine Auswahl treffen können, um ein ganzes Künstlerleben abzubilden?

Ich hatte vom Label keine Vorgaben bekommen und tatsächlich carte blanche. Ich bin dann mit 32 Stücken im Gepäck ins Studio gezogen. Für die Aufnahmesitzungen waren dreieinhalb Tage eingeplant. Ich wusste also nicht, wie viel ich überhaupt schaffen würde. Aber alles lief sehr gut, und so hatten wir am Ende alle Werke im Kasten, mehr als auf eine einzelne CD gepasst hätte. Aber wegen der Vielfarbigkeit dieses Kaleidoskops meines musikalischen Lebens hat sich Berlin classics entschlossen, keines der Stücke über Bord zu werfen und eine Veröffentlichung mit zwei CDs herauszugeben.

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Ausgerechnet einigen von Ihren Hausgöttern haben Sie den Zugang verweigert.

Daran sehen Sie, dass ich ein musikalischer Allesfresser bin. Wir denken heute gern in Schubladen und teilen danach ein. So werde ich mit meinen Vorlieben oft im deutschsprachigen Kulturraum zwischen Klassik und Romantik verortet. Das sind ganz sicher meine Vorlieben, aber das heißt doch nicht, dass ich nicht auch für Rachmaninow oder bestimmte Pop-Songs schwärme. Wenn Musik qualitativ gut ist, verschwimmen die Grenzen von E- und U-Musik. Natürlich bin ich kein Jazz-Pianist und möchte auch nicht improvisieren, aber es gibt Stücke, mit denen ich Erinnerungen an meine Kindheit verbinde, an meine Schulzeit.

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Einen Teil Ihrer Kindheit haben Sie in Namibia verbracht.

1971 ist meine Familie dorthin gegangen. Mein Vater war Pastor und wollte einmal ins Ausland. Dass es Namibia wurde, war reiner Zufall. Ich war damals neun Jahre alt und habe dort sehr prägende Jahre verbracht. Es ist somit auch ein Sehnsuchtsort. Ich habe dort als junger Mensch die Spannungen der Apartheid erlebt und mich dagegen aufbäumen wollen als Mitglied einer Rockband, des Namibia-Trios, das wir zu dritt gegründet hatten. Einer dieser Freunde war dann nachher wegen seines Widerstandes im Gefängnis. Dann bin ich, um meiner Klavier-Laufbahn eine letzte Chance zu geben, mit 14 von zuhause weg und allein nach Deutschland zurück. Das Stück auf meiner Aufnahme stammt von der Liberation Group. Damals kannte ich es noch nicht, es stammt aber von 1976, dem Jahr, als ich Namibia verlassen habe.

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Wie passt dazu etwa eine Fantasie von Carl Philipp Emanuel Bach?

Auch damit verbinde ich eine zentrale Erinnerung. Ich habe diese Fantasie zuhause vorbereitet und sie dann meinem Mentor Murau Perahia in London vorgespielt. Er kannte diese Musik nicht und setzte sich dann ans Klavier. Ich stand hinter ihm, und er schrieb anhand der Methode von Heinrich Schenker pausenlos Notizen in die Noten. Er zerlegte das Stück sozusagen in seine Ur-Linien. Das hat mich zutiefst beeindruckt. Er hat mir dann erklärt, wie der Mittelteil, der von der eigentlichen Tonart meilenweit entfernt ist, das Gefühl von Verlorenheit zum Ausdruck bringt. Das hat mich zutiefst berührt, wie er da von Verlorenheit im Wald erzählte, und in mir kamen Erinnerungen an die eigene Kindheit hoch, rund um den Großen Plöner See in Schleswig-Holstein, als ich mich selbst im Wald gegruselt habe, wenn es dunkel war. Auch das beglückende Gefühl des Nachhause-Kommens habe ich durch Perahia in dieser Fantasie erkennen können.

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All diese persönlichen Bezüge kann man, sofern man ausschließlich der Musik folgt und nicht das Beiheft zur Hand nimmt, kaum erahnen …

Das muss man auch nicht. Die Komponisten waren genau so Menschen wie wir, mit denselben grundlegenden Gefühlen: Liebe, Angst, Freude, Wut. Also kann man diese Musik auch als eine Abfolge von Geschichten hören. Musik erzählt immer Geschichten. Musik ist packend und lebendig. Deshalb sind wir heute noch zu Tränen gerührt, wenn wir diese Werke hören. Das herauszuarbeiten, das zu dekodieren, wenn man so will, sehe ich an als meine wesentliche Aufgabe als Interpret im 21. Jahrhundert.

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Eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus. Man kann Ihr Album wie eine persönliche Playlist hören, man könnte aber auch gesprochenes Wort und Musik miteinander kombinieren und so die persönlichen Erlebnisse noch unmittelbarer vermitteln.

Off en gestanden, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Ich spreche sehr gerne über Musik, gerade wenn sie substanziell ist. Wenn ich für den SWR die „Musikstunde“ moderiere, macht mir das sehr große Freude. Ein Album ist aber für mich immer mit dem reinen Ton, mit der reinen Musik verbunden gewesen. Bislang. Im Konzert würde es mir manchmal eher schwerfallen, darüber zu sprechen. Ein Beispiel: Wenn ich „Gute Nacht“ von Janáček spiele, worin er den Tod seiner geliebten Tochter verarbeitet, und dann könnte ich kaum von meinen Gefühlen sprechen, wie ich meine eigenen Kinder zu Bett gebracht habe, als sie noch kleiner waren. Starke Musik spricht auch für sich und bedarf nicht unbedingt einer Erläuterung.

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Gewinnen wir so Menschen, die noch nicht vertraut sind mit diesem Repertoire?

Ein weites Feld. Es ist sehr wichtig, die Menschen dahinter kennenzulernen: Warum spielt jemand diese Musik, was berührt ihn oder sie dabei? Und was hat der Komponist damals möglicherweise empfunden? Das zu vermitteln, kann natürlich ungemein belebend sein.