Sehnsucht nach dem Süden
Die traditionsreichen Settimane Musicali Ascona erfinden sich neu – als kompaktes Festival classicAscona. Ein Gespräch mit dem künstlerischen Leiter Christoph Müller

Die ersten „Musikwochen“ fanden 1946 in Ascona statt, und seitdem haben unzählige berühmte Musiker beim Festival am schweizerischen Ufer des Lago Maggiore gastiert. Für die 81. Ausgabe hat der erfahrene Festivalmacher Christoph Müller nun ein ganz neues Format entwickelt. Der gebürtige Basler war Cellist im Kammerorchester Basel und siebzehn Jahre lang dessen Geschäftsführer, von 2002 bis 2025 außerdem Intendant des Gstaad Menuhin Festivals.
Herr Müller, warum soll man als Klassikfreund im September/Oktober nach Ascona reisen?
Das ist die zentrale Frage. (lacht) Ascona ist eine Sehnsuchtsdestination in jeder Hinsicht. Sie verbindet auf wundervolle Weise mediterranes Lebensgefühl mit bedeutenden historischen Spielstätten und einer großen Tradition von Musik oder Kunst im Allgemeinen. Wir versuchen, ab diesem Jahr all dies in einem spannenden, kompakten dreiwöchigen Festival zusammenzuführen: Konzerte, die wir nun Concerti d’eccellenza nennen, mit Veranstaltungen tagsüber, in denen wir die Musik mit Literatur, Architektur, Kulinarik und Naturerlebnissen verbinden. Außerdem bauen wir eine Akademie auf mit sieben verschiedenen Formaten, um wirklich ein Festival zu entwickeln, das nicht nur von einzelnen Konzerten lebt, sondern von verschiedenen Plattformen, die sich gegenseitig beleben und stimulieren. Wir wollen unseren Gästen ein Gesamterlebnis ermöglichen, das es bislang in der Südschweiz in dieser Form noch nicht gibt.
Im 81. Festivaljahr den Namen zu ändern, das ist ja schon ein ziemlicher Bruch mit der Geschichte.
Es ist eine Transformation. Das Festival war seit Jahrzehnten unangetastet in seiner Form. Es bestand aus einer Reihe von Konzerten, die innerhalb von sieben Wochen im Frühherbst stattfanden. Daraus ergab sich kein Festivalcharakter. Die Konzerte waren hochkarätig, aber in den letzten Jahren wurde der Publikumszuspruch geringer. Darauf musste man reagieren. Das Festival wird gewichtig gefördert durch die öffentliche Hand, das heißt die Gemeinde, den Kanton und die Tourismusorganisation Ascona/Locarno, und der touristische Aspekt kam viel zu kurz. Wenn solch ein Festival aber keinen Einfluss auf den Tourismus hat und die Wertschöpfung vor Ort, ist klar, dass die Fördergelder irgendwann infrage stehen. Und so ist der Stiftungsrat Anfang 2024 auf mich zugekommen mit dem Wunsch nach einem neuen Konzept.
Sie kürzen das Festival nun auf drei Wochen, vier Wochenenden. Das ist immer noch lang, wenn wirklich Festival-Flair aufkommen soll.
Wir versuchen, die Besucher dazu zu verlocken, drei bis vier Tage in der Region zu bleiben, und bieten ihnen dafür ein Gesamterlebnis mit Literatur, Kulinarik, der Schönheit der Umgebung – das ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg. Im Zentrum stehen die Konzerte mit unseren drei Artists in Residence, Sol Gabetta, Vilde Frang und Julia Lezhneva, aber auch mit anderen wie Cecilia Bartoli, Arcadi Volodos oder den Jussen-Brüdern. An den Academies können unsere Gäste entweder selbst teilnehmen, etwa in der Chorakademie, oder sie erleben junge Professionelle in den Meisterkursen. Und durch die Begleitveranstaltungen werden noch mal Türen geöffnet zu anderen Kunstformen wie der Literatur. Und das alles vor dem Hintergrund dieses mediterranen Zaubers, den man hier erleben kann.

Es gibt ja einige legendäre Orte in und um Ascona.
Die werden wir bespielen, die Isola di Brissago mit der Villa Emden und dem großen botanischen Garten oder den Monte Verità mit einer Musik-Literatur-Veranstaltung oder auch die Kirche von Mario Botta in Mogno im Maggia-Tal, wo Mario Brunello mit den Besucherinnen und Besuchern auf eine kleine Wanderung mit seinem Cello gehen wird. Und in Centovalli hat sich ein Sternekoch aus Mailand, Pietro Leemann, ein Guru der vegetarischen Küche, niedergelassen, da verbinden wir ein Konzert mit dem Blockflötisten Maurice Steger in der kleinen Kapelle mit einem vegetarischen Gourmetmenü. Ich bin sicher, das werden sehr reizvolle Erlebnisse. Wir spüren viel Interesse von den Musikreiseunternehmen aus ganz Europa, aber wir spüren auch eine Aufbruchstimmung vor Ort.
Die Idee der Academies haben Sie ja beim Gstaad Menuhin Festival entwickelt. Gibt es Bedarf nach einer zweiten Reihe von Academies?
Ja, total. Es freut mich sehr, dass die Gstaad Conducting Academy wirklich Gewicht bekommen hat in der Musikwelt. In Ascona versuchen wir nun, Ähnliches mit der Choral Academy zu schaffen, die Nigel Short und die Sänger seines Ensembles Tenebrae gestalten werden. Das Besondere ist, und das gibt es bislang noch überhaupt nicht, dass es eine Akademie nur für ganze Chöre oder Ensembles und nicht für Einzelsängerinnen und -sänger ist. Nachmittags wird das Repertoire einstudiert, abends wird es im Konzert gesungen. Außerdem wird es dreitägige Meisterkurse geben mit den Artists in Residence. Die Idee ist, dass ich jedes Jahr mit drei verschiedenen Persönlichkeiten zusammenarbeite, um die herum ich dann die Programme aufbaue. Es gibt also kein übergreifendes Festivalthema, sondern im Fokus stehen diese drei Persönlichkeiten, und das Publikum soll die Chance haben, sie zu begleiten und ihnen nahezukommen. Dann gibt es noch Academy-Formate, die sich eher an lokale Gruppierungen richten. Wir machen zum Beispiel ein großes Kinder- und Jugendprojekt mit der Accademia Teatro Dimitri zusammen, das ist eine Pantomime- und Theaterschule in Verscio bei Ascona des berühmten Clowns Dimitri. Auch das ist neu und uns wichtig, dass die Musikschule und andere regionale Bildungsinstitutionen einen festen Platz im Festival finden. In den Meisterkursen ist ein Drittel der Plätze für die Studenten der Musikhochschule des Tessins reserviert.
Wo finden denn die Konzerte statt?
Es ist Teil des Festivalkonzepts, dass wir die bedeutenden historischen Orte der Region bespielen. Die Hauptspielstätte ist Collegio Papio in Ascona. Das ist ein ehemaliges Kloster, jetzt eine Schule mit einer wunderschönen Kirche mit beeindruckenden mittelalterlichen Fresken, die sich ideal eignet für Kammermusik und Solorezitale. Für die großen Orchesterbesetzungen haben wir die Kirche San Francesco im benachbarten Locarno, da betreiben wir großen Aufwand, um den Raum akustisch gut einzurichten. Und dann werden wir verschiedene kleinere Kirchen in der Region miteinbeziehen. Vilde Frang zum Beispiel spielt in der wunderschönen Kirche in Brissago direkt am See. Julia Lezhneva singt in der kleinen Barockkirche von Ronco Sopra Ascona, von der man einen fantastischen Blick auf den See hat. Und etwas ganz Besonderes wird ein Konzert in Zusammenarbeit mit dem Festival Jazz Ascona, das jedes Jahr Anfang Juli stattfindet. Da wird im Jazzclub von Ascona das innovative Vision String Quartet auf das Trio der Schweizer Jazzsängerin Elina Duni treffen.
Aber wie entscheidet man sich, wenn man nicht drei Wochen am Stück in Ascona bleiben kann?
Eine Möglichkeit ist sicherlich, dass man sich an den drei Artists in Residence orientiert, die jeweils ein Wochenende prägen werden. Aber es gibt natürlich noch viele andere, spezielle Programme. Insgesamt haben wir so programmiert, dass die gewichtigen Konzerte zwischen Donnerstag und Sonntag stattfinden, dass man sich also ein Paket über ein Wochenende schnüren kann.
Muss man denn schnell sein, wenn man noch zum Festival anreisen will?
Es gibt Konzerte, die schon supergut ausgelastet sind. Aber es gibt noch Karten und in den Hotels noch freie Betten. Wir bieten zum ersten Mal Pauschalen an in Zusammenarbeit mit Hotels, die findet man auf unserer Homepage. Wir gewähren zwanzig Prozent Nachlass ab zwei Konzerten und die Hotels fünfzehn bis zwanzig Prozent ab zwei Konzerten. Es sind übrigens Hotels aller Kategorien, vom Fünf-Sterne- bis zum Zwei-Sterne-Haus.
Das klingt nach besten Voraussetzungen fürs Gelingen des ersten „classicAscona“.
Die Vorfreude ist jedenfalls riesig, und wir freuen uns über die starke Nachfrage schon heute sehr. Diese Sehnsucht nach dem Süden ist unser Wegweiser, und wenn wir dazu jährlich ein spannendes Programm gestalten, dann können wir hier ein erfolgreiches Festival entwickeln. Die Verantwortung ist jedoch groß: Das Festival ist ein Kulturgut im Tessin. Es ist beeindruckend zu sehen, welch großartige Künstler in den letzten achtzig Jahren hier aufgetreten sind. Und trotzdem lief das Festival immer unter dem Radar. Selbst in der übrigen Schweiz haben wir es nicht groß wahrgenommen. Das soll sich ändern, und dafür setze ich all meine Energie und mein Know-how ein. Es sollen tolle drei Wochen werden, gleichermaßen für das Stammpublikum aus der Region, aber auch für viele neue Gäste aus aller Welt.
Die ersten „Musikwochen“ fanden 1946 in Ascona statt, und seitdem haben unzählige berühmte Musiker beim Festival am schweizerischen Ufer des Lago Maggiore gastiert. Für die 81. Ausgabe hat der erfahrene Festivalmacher Christoph Müller nun ein ganz neues Format entwickelt. Der gebürtige Basler war Cellist im Kammerorchester Basel und siebzehn Jahre lang dessen Geschäftsführer, von 2002 bis 2025 außerdem Intendant des Gstaad Menuhin Festivals.
Herr Müller, warum soll man als Klassikfreund im September/Oktober nach Ascona reisen?
Das ist die zentrale Frage. (lacht) Ascona ist eine Sehnsuchtsdestination in jeder Hinsicht. Sie verbindet auf wundervolle Weise mediterranes Lebensgefühl mit bedeutenden historischen Spielstätten und einer großen Tradition von Musik oder Kunst im Allgemeinen. Wir versuchen, ab diesem Jahr all dies in einem spannenden, kompakten dreiwöchigen Festival zusammenzuführen: Konzerte, die wir nun Concerti d’eccellenza nennen, mit Veranstaltungen tagsüber, in denen wir die Musik mit Literatur, Architektur, Kulinarik und Naturerlebnissen verbinden. Außerdem bauen wir eine Akademie auf mit sieben verschiedenen Formaten, um wirklich ein Festival zu entwickeln, das nicht nur von einzelnen Konzerten lebt, sondern von verschiedenen Plattformen, die sich gegenseitig beleben und stimulieren. Wir wollen unseren Gästen ein Gesamterlebnis ermöglichen, das es bislang in der Südschweiz in dieser Form noch nicht gibt.
Im 81. Festivaljahr den Namen zu ändern, das ist ja schon ein ziemlicher Bruch mit der Geschichte.
Es ist eine Transformation. Das Festival war seit Jahrzehnten unangetastet in seiner Form. Es bestand aus einer Reihe von Konzerten, die innerhalb von sieben Wochen im Frühherbst stattfanden. Daraus ergab sich kein Festivalcharakter. Die Konzerte waren hochkarätig, aber in den letzten Jahren wurde der Publikumszuspruch geringer. Darauf musste man reagieren. Das Festival wird gewichtig gefördert durch die öffentliche Hand, das heißt die Gemeinde, den Kanton und die Tourismusorganisation Ascona/Locarno, und der touristische Aspekt kam viel zu kurz. Wenn solch ein Festival aber keinen Einfluss auf den Tourismus hat und die Wertschöpfung vor Ort, ist klar, dass die Fördergelder irgendwann infrage stehen. Und so ist der Stiftungsrat Anfang 2024 auf mich zugekommen mit dem Wunsch nach einem neuen Konzept.
Sie kürzen das Festival nun auf drei Wochen, vier Wochenenden. Das ist immer noch lang, wenn wirklich Festival-Flair aufkommen soll.
Wir versuchen, die Besucher dazu zu verlocken, drei bis vier Tage in der Region zu bleiben, und bieten ihnen dafür ein Gesamterlebnis mit Literatur, Kulinarik, der Schönheit der Umgebung – das ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg. Im Zentrum stehen die Konzerte mit unseren drei Artists in Residence, Sol Gabetta, Vilde Frang und Julia Lezhneva, aber auch mit anderen wie Cecilia Bartoli, Arcadi Volodos oder den Jussen-Brüdern. An den Academies können unsere Gäste entweder selbst teilnehmen, etwa in der Chorakademie, oder sie erleben junge Professionelle in den Meisterkursen. Und durch die Begleitveranstaltungen werden noch mal Türen geöffnet zu anderen Kunstformen wie der Literatur. Und das alles vor dem Hintergrund dieses mediterranen Zaubers, den man hier erleben kann.

Es gibt ja einige legendäre Orte in und um Ascona.
Die werden wir bespielen, die Isola di Brissago mit der Villa Emden und dem großen botanischen Garten oder den Monte Verità mit einer Musik-Literatur-Veranstaltung oder auch die Kirche von Mario Botta in Mogno im Maggia-Tal, wo Mario Brunello mit den Besucherinnen und Besuchern auf eine kleine Wanderung mit seinem Cello gehen wird. Und in Centovalli hat sich ein Sternekoch aus Mailand, Pietro Leemann, ein Guru der vegetarischen Küche, niedergelassen, da verbinden wir ein Konzert mit dem Blockflötisten Maurice Steger in der kleinen Kapelle mit einem vegetarischen Gourmetmenü. Ich bin sicher, das werden sehr reizvolle Erlebnisse. Wir spüren viel Interesse von den Musikreiseunternehmen aus ganz Europa, aber wir spüren auch eine Aufbruchstimmung vor Ort.
Die Idee der Academies haben Sie ja beim Gstaad Menuhin Festival entwickelt. Gibt es Bedarf nach einer zweiten Reihe von Academies?
Ja, total. Es freut mich sehr, dass die Gstaad Conducting Academy wirklich Gewicht bekommen hat in der Musikwelt. In Ascona versuchen wir nun, Ähnliches mit der Choral Academy zu schaffen, die Nigel Short und die Sänger seines Ensembles Tenebrae gestalten werden. Das Besondere ist, und das gibt es bislang noch überhaupt nicht, dass es eine Akademie nur für ganze Chöre oder Ensembles und nicht für Einzelsängerinnen und -sänger ist. Nachmittags wird das Repertoire einstudiert, abends wird es im Konzert gesungen. Außerdem wird es dreitägige Meisterkurse geben mit den Artists in Residence. Die Idee ist, dass ich jedes Jahr mit drei verschiedenen Persönlichkeiten zusammenarbeite, um die herum ich dann die Programme aufbaue. Es gibt also kein übergreifendes Festivalthema, sondern im Fokus stehen diese drei Persönlichkeiten, und das Publikum soll die Chance haben, sie zu begleiten und ihnen nahezukommen. Dann gibt es noch Academy-Formate, die sich eher an lokale Gruppierungen richten. Wir machen zum Beispiel ein großes Kinder- und Jugendprojekt mit der Accademia Teatro Dimitri zusammen, das ist eine Pantomime- und Theaterschule in Verscio bei Ascona des berühmten Clowns Dimitri. Auch das ist neu und uns wichtig, dass die Musikschule und andere regionale Bildungsinstitutionen einen festen Platz im Festival finden. In den Meisterkursen ist ein Drittel der Plätze für die Studenten der Musikhochschule des Tessins reserviert.
Wo finden denn die Konzerte statt?
Es ist Teil des Festivalkonzepts, dass wir die bedeutenden historischen Orte der Region bespielen. Die Hauptspielstätte ist Collegio Papio in Ascona. Das ist ein ehemaliges Kloster, jetzt eine Schule mit einer wunderschönen Kirche mit beeindruckenden mittelalterlichen Fresken, die sich ideal eignet für Kammermusik und Solorezitale. Für die großen Orchesterbesetzungen haben wir die Kirche San Francesco im benachbarten Locarno, da betreiben wir großen Aufwand, um den Raum akustisch gut einzurichten. Und dann werden wir verschiedene kleinere Kirchen in der Region miteinbeziehen. Vilde Frang zum Beispiel spielt in der wunderschönen Kirche in Brissago direkt am See. Julia Lezhneva singt in der kleinen Barockkirche von Ronco Sopra Ascona, von der man einen fantastischen Blick auf den See hat. Und etwas ganz Besonderes wird ein Konzert in Zusammenarbeit mit dem Festival Jazz Ascona, das jedes Jahr Anfang Juli stattfindet. Da wird im Jazzclub von Ascona das innovative Vision String Quartet auf das Trio der Schweizer Jazzsängerin Elina Duni treffen.
Aber wie entscheidet man sich, wenn man nicht drei Wochen am Stück in Ascona bleiben kann?
Eine Möglichkeit ist sicherlich, dass man sich an den drei Artists in Residence orientiert, die jeweils ein Wochenende prägen werden. Aber es gibt natürlich noch viele andere, spezielle Programme. Insgesamt haben wir so programmiert, dass die gewichtigen Konzerte zwischen Donnerstag und Sonntag stattfinden, dass man sich also ein Paket über ein Wochenende schnüren kann.
Muss man denn schnell sein, wenn man noch zum Festival anreisen will?
Es gibt Konzerte, die schon supergut ausgelastet sind. Aber es gibt noch Karten und in den Hotels noch freie Betten. Wir bieten zum ersten Mal Pauschalen an in Zusammenarbeit mit Hotels, die findet man auf unserer Homepage. Wir gewähren zwanzig Prozent Nachlass ab zwei Konzerten und die Hotels fünfzehn bis zwanzig Prozent ab zwei Konzerten. Es sind übrigens Hotels aller Kategorien, vom Fünf-Sterne- bis zum Zwei-Sterne-Haus.
Das klingt nach besten Voraussetzungen fürs Gelingen des ersten „classicAscona“.
Die Vorfreude ist jedenfalls riesig, und wir freuen uns über die starke Nachfrage schon heute sehr. Diese Sehnsucht nach dem Süden ist unser Wegweiser, und wenn wir dazu jährlich ein spannendes Programm gestalten, dann können wir hier ein erfolgreiches Festival entwickeln. Die Verantwortung ist jedoch groß: Das Festival ist ein Kulturgut im Tessin. Es ist beeindruckend zu sehen, welch großartige Künstler in den letzten achtzig Jahren hier aufgetreten sind. Und trotzdem lief das Festival immer unter dem Radar. Selbst in der übrigen Schweiz haben wir es nicht groß wahrgenommen. Das soll sich ändern, und dafür setze ich all meine Energie und mein Know-how ein. Es sollen tolle drei Wochen werden, gleichermaßen für das Stammpublikum aus der Region, aber auch für viele neue Gäste aus aller Welt.



